Bitcoin-Preis fällt vor dem Hintergrund der Spannungen zwischen den USA und dem Iran unter 71.000 $

Am Montag fiel der Preis für Bitcoin (BTC) auf den niedrigsten Stand seit sieben Wochen, da die Hoffnungen auf ein Friedensabkommen zwischen den USA und dem Iran schwanden. Laut TradingView verzeichnete das BTC/USD-Paar zum ersten Mal seit Mitte April einen Wert von rund 71.000 $. Dies berichtet Cointelegraph.com berichtet .
Der Marktrückgang folgte auf die Nachricht, dass ein 60-tägiges Waffenstillstandsabkommen zur Beendigung des Konflikts zwischen den USA und dem Iran nicht zustande kommen würde. Die Analyseplattform The Kobeissi Letter wies im sozialen Netzwerk X auf die drastische Wendung der Ereignisse hin.
Analysten verweisen auf Aussagen von US-Präsident Donald Trump vom Wochenende. Donald Trump hatte vor neun Tagen erklärt, dass ein Abkommen mit dem Iran "bald" zustande kommen würde, doch die jüngste Rhetorik deutet auf das Gegenteil hin.
Vor dem Hintergrund dieser geopolitischen Lage näherte sich der WTI-Ölpreis der Marke von 95 $, was den Inflationsdruck wieder auf die Tagesordnung brachte. Der Aktienmarkt konnte bisher größere Verluste vermeiden, und der S&P 500 Index absorbiert weiterhin die Turbulenzen um den Iran.
Bitcoin konnte nicht von den positiven US-Produktionsdaten profitieren, die den Kryptomarkt seit Februar gestützt hatten. Normalerweise würden solche Wirtschaftswachstumsindikatoren den BTC-Preis positiv beeinflussen, doch diesmal überwogen die geopolitischen Risiken.
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