Georgien beginnt Kampf gegen illegales Krypto-Mining in Mestia

Die georgische Regierung plant die Installation von Stromzählern in Dörfern und Siedlungen der Region Mestia. Diese Maßnahme soll illegale Krypto-Mining-Aktivitäten unterbinden, die das Energiesystem der Region belasten. Dies berichtet Cointelegraph.com berichtet.
Der stellvertretende Premierminister Mamuka Mdinaradze erklärte am Montag, dass der Stromverbrauch in Mestia aufgrund von illegalem Mining im Jahr 2025 133 Millionen Kilowattstunden erreicht habe. Dieser Wert ist 13-mal höher als in vergleichbaren Gemeinden. Umfangreiche illegale Operationen haben zu einer Verschlechterung der Energieversorgung und einer Überlastung des Netzes geführt, was zahlreiche Ausfälle für Einwohner und Touristen verursacht hat.
Laut Mdinaradze verursacht das illegale Bitcoin-Mining in der Gemeinde Mestia jährlich einen finanziellen Schaden von etwa 20–25 Millionen GEL (9,4 Millionen USD). Die Strafverfolgungsbehörden wurden beauftragt, illegale Mining-Farmen aufzuspüren. Die Zähler werden auf Dorf- und Siedlungsebene installiert, um Quellen des illegalen Verbrauchs genau zu identifizieren.
Es sei darauf hingewiesen, dass Strom in der Region Swanetien für die Einwohner bis zu einer festgelegten Menge kostenlos bleibt. Die neuen Vorschriften zielen nur darauf ab, illegale kommerzielle Mining-Aktivitäten zu stoppen. Georgien bietet aufgrund seiner Wasserkraftressourcen im Kaukasus günstigen Strom, was es zu einem attraktiven Ziel für Bitcoin-Miner macht.
Das Land bot früher niedrige Stromtarife und ein günstiges Steuersystem für Krypto-Mining, einschließlich freier Industriezonen und Mehrwertsteuerbefreiungen. Der unkontrollierte Verbrauch stellt jedoch nun eine ernsthafte Bedrohung für die nationale Wirtschaft und Energiesicherheit dar.
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