Samir Nasri wird wegen PSG-Fans nicht am Champions-League-Finale teilnehmen

Der ehemalige Arsenal-Star Samir Nasri hat die Teilnahme an der Übertragung des Champions-League-Finales zwischen PSG und Arsenal in Budapest verweigert. Der ehemalige Mittelfeldspieler entschied sich, das Kommentatoren-Team am Spielfeldrand zu verlassen, nachdem er während des Halbfinalspiels in München von den Ultras des Pariser Klubs massiv beleidigt wurde. Dies berichtet Goal.com berichtet .
Wie Le Parisien berichtet, hatte der Fernsehsender Canal+ Nasri ursprünglich für das Finale akkreditiert, doch sein Name wurde später von der aktualisierten Liste gestrichen, die bei der UEFA eingereicht wurde. PSG-Fans sehen in Nasri einen ehemaligen Spieler ihres Erzrivalen Marseille, und genau diese Rivalität sorgte für eine feindselige Atmosphäre in der Allianz Arena in München.
Während des Halbfinales bejubelten die Fans den ehemaligen PSG-Spieler David Ginola, während sie Nasri ununterbrochen beleidigten. Die Situation ging über sportliche Rivalität hinaus: Fans riefen mit Megafonen "Zahl deine Steuern". Dies spielt auf die Aufsehen erregenden Gerichtsverfahren um Samir Nasris Wohnsitz in Dubai und seine Steuerschulden in Frankreich an.
Berichten zufolge fordern die französischen Steuerbehörden 5,5 Millionen Euro von Nasri. Ermittler führten sogar 212 Essensbestellungen über die App Deliveroo nach Paris als Beweis dafür an, dass er in Frankreich gelebt habe. Obwohl Nasris Anwälte diese Anschuldigungen zurückweisen, wurde das Thema zur Hauptwaffe für Provokationen im Stadion.
Der 38-jährige Experte wird am Finaltag nicht komplett von der Bildfläche verschwinden. Obwohl er sich gegen eine Reise nach Budapest entschieden hat, wird er nach Spielende gemeinsam mit Mickael Landreau in einem Analyse-Studio in Paris auftreten. So wird er seine Gedanken in einer sicheren Umgebung, fernab von aggressiven Fans, teilen.
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