Ralf Rangnick soll Milan-Projekt leiten

Der deutsche Experte Ralf Rangnick gilt als Hauptkandidat für die Umsetzung tiefgreifender Reformen beim AC Milan. Berichten zufolge sind die Verhandlungen zwischen dem 67-jährigen Trainer und der Vereinsführung in eine entscheidende Phase eingetreten. Nachdem ein Wechsel ins San Siro vor einigen Jahren scheiterte, könnte Rangnick diesmal mit noch umfassenderen Befugnissen zurückkehren. Dies berichtet Goal.com berichtet .
An dem Treffen in Wien nahmen Milan-Eigentümer Gerry Cardinale und Vereinsberater Zlatan Ibrahimovic teil. Dabei legte Ralf Rangnick seine Bedingungen für das System dar, das er nach seinem Engagement bei der österreichischen Nationalmannschaft im Verein etablieren möchte. Laut der La Gazzetta dello Sport geht es nicht um den Trainerposten, sondern um eine Supervisor-Rolle, die die gesamte technische Abteilung beaufsichtigt.
Rangnicks Forderungen sind weitreichend: Er möchte den Cheftrainer der ersten Mannschaft unabhängig auswählen, seinen eigenen großen Stab aus Scouts und Analysten mitbringen und die Jugendakademie in ein einheitliches System integrieren. Für die RedBird-Führung ist dies eine Gelegenheit, ein erfolgreiches Modell zur Entdeckung und Entwicklung junger Talente einzuführen, ähnlich dem Red-Bull-System.
Der Experte, der sich derzeit mit der österreichischen Nationalmannschaft auf die Weltmeisterschaft vorbereitet, äußert sich vorsichtig zu seiner Zukunft. Obwohl ihm der Österreichische Fußball-Bund eine Gehaltserhöhung anbietet, könnte der Reiz, bei einem Traditionsverein wie Milan revolutionäre Veränderungen vorzunehmen, für Rangnick attraktiver sein.
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