Sebastian Kehl lehnt Angebot von Tottenham ab

Der Premier-League-Vertreter Tottenham ist bei der Suche nach einem neuen Sportdirektor auf ein großes Hindernis gestoßen. Der ehemalige Funktionär von Borussia Dortmund, Sebastian Kehl, hat nach Verhandlungen mit dem Londoner Klub eine Zusammenarbeit abgelehnt. Obwohl der deutsche Fachmann persönlich nach London gereist war, kam es letztlich zu keiner Einigung, wie Goal.com berichtet.
Laut Sky konnten sich die Parteien nicht auf die zukünftige strategische Ausrichtung des Vereins einigen. Der 46-jährige Kehl erklärte, er habe sich mit der Führung nicht über die langfristige Vision des Tottenham-Projekts und die Kompetenzverteilung im Managementsystem verständigen können. Dies hat zu einer unerwarteten Wendung in der Hierarchie des Londoner Klubs geführt.
Berichten zufolge war einer der Hauptgründe für das Scheitern der Verhandlungen die Frage der Befugnisse im Zusammenhang mit Cheftrainer Roberto De Zerbi. Der italienische Spezialist fordert großen Einfluss auf Transfers und die sportliche Struktur. Kehl, der im System von Borussia Dortmund große Autonomie gewohnt war, wollte sich auf eine solche Arbeitsweise nicht einlassen.
Derzeit leitet Johan Lange weiterhin die Sportabteilung von Tottenham. Nach dem ursprünglichen Plan sollten Kehl und Lange als Tandem arbeiten und den Klub wieder an die Spitze der Premier League führen. Nun wird Lange die Arbeit mit dem Trainerstab bei den Sommertransfers eigenständig fortsetzen.
Wie die Bild berichtet, zeigen mehrere andere europäische Spitzenklubs Interesse an Sebastian Kehl. Seine erfolgreiche Tätigkeit in Dortmund und seine Erfahrung beim Aufbau wettbewerbsfähiger Kader bleiben für viele Vereine eine attraktive Option. Tottenham ist nun gezwungen, neue Kandidaten für die Verstärkung seiner Sportabteilung zu prüfen.
















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