Iran-Cheftrainer spricht über US-Beschränkungen und Ungerechtigkeit

Amir Galenoi, der Cheftrainer der iranischen Nationalmannschaft, äußerte sich scharf zu den Einreisebeschränkungen in die USA, den militärpolitischen Spannungen zwischen den beiden Ländern und den ungleichen Bedingungen, die von den Weltmeisterschaftsorganisatoren geschaffen wurden. Der Spezialist betonte, dass die außersportlichen Probleme, mit denen das Team konfrontiert ist, den Geist des Fußballs brechen.
Probleme abseits des Platzes und Visabeschränkungen
Laut dem Trainer hatten organisatorische Hürden einen ernsthaften negativen Einfluss auf den Akklimatisierungsprozess des Teams:
Verspätete Ankunft: Da die iranische Nationalmannschaft sehr spät zum Turnier eintraf, gingen mindestens zwei Wochen für die Anpassung an die neuen Bedingungen verloren.
Begrenzung der Delegationsgröße: Einer der ärgerlichsten Aspekte ist, dass iranischen Fußballfunktionären und Medienvertretern keine Visa ausgestellt wurden, um das Team zu begleiten.
"Wir haben viele Probleme, besonders abseits des Platzes. Ich habe mich an die Trainer der anderen 47 an der Weltmeisterschaft teilnehmenden Nationalmannschaften gewandt, aber keiner hat geantwortet... Eine solche Einstellung entspricht absolut nicht dem Status einer Weltmeisterschaft. Sie laden eine Nationalmannschaft ein, aber nehmen ihr Personal nicht an?", sagte der Trainer.
Zeitmangel vor dem Spiel gegen Belgien
Es wurde bekannt, dass die Organisatoren der iranischen Nationalmannschaft vor dem heutigen wichtigen Spiel gegen Belgien keine ausreichenden Bedingungen geboten haben. Galenoi zählte folgende Probleme im Vorbereitungsprozess auf:
Nach dem Plan des Trainers hätte das Team vor dem Spiel mindestens eine 24-stündige Pause und Vorbereitungszeit benötigt.
Die Organisatoren räumten dem iranischen Team jedoch nur 16 Stunden ein.
Aufgrund dieses Zeitmangels waren die Spieler gezwungen, das offizielle Training vorzeitig abzubrechen. Der Trainer bezeichnete diesen Zustand als absolute Ungerechtigkeit.
Appell an das iranische Volk und Wunsch nach Frieden
Amir Galenoi erklärte, dass die Spieler trotz der politischen und organisatorischen Hürden auf dem Platz ihr Bestes geben und nur für die Fans spielen werden:
Dankbarkeit gegenüber den Fans: Das Team betritt den Platz speziell, um seine Landsleute glücklich zu machen und ihren Mut zu stärken.
Status des Landes: Der Trainer sagte, dass es selbst bei Ausgaben von Milliarden von Dollar schwierig sei, die Gerechtigkeit unter diesen Bedingungen vollständig wiederherzustellen, und dass diese Situation beweise, dass der Iran ein unterdrücktes Land sei.
Hoffnung auf dauerhaften Frieden: Der Spezialist betonte, dass er nicht auf künstlich geschaffene temporäre Situationen, sondern auf die Etablierung eines echten und dauerhaften Friedens in der Welt hofft.


















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