Zlatan Ibrahimovic verspottet Cristiano Ronaldos WM-Aussage

Der Fernkampf zwischen zwei legendären Figuren der Fußballwelt hat eine neue Stufe erreicht. Schwedens Fußballstolz Zlatan Ibrahimovic reagierte scharf auf die Handlungen und Aussagen des portugiesischen Nationalstürmers Cristiano Ronaldo im Rahmen der WM 2026. Die Ereignisse spitzten sich nach dem deutlichen Sieg Portugals gegen Usbekistan zu. Dies berichtet Goal.com Bericht meldet.
Im Spiel zwischen Portugal und Usbekistan in der Gruppe K der Weltmeisterschaft erzielte der 41-jährige Cristiano Ronaldo einen Doppelpack und trug maßgeblich zum 5:0-Sieg seines Teams bei. Nach dem Spiel trat Ronaldo vor die Kameras und rief laut: "Ich bin zurück!" Dies war die typische Antwort des Stürmers, der nach dem Unentschieden gegen die DR Kongo in der ersten Runde unter Kritik gestanden hatte.
Zlatan Ibrahimovic, der als Experte im Fox Sports Studio tätig ist, begegnete dieser Aktion Ronaldos jedoch mit Ironie. Aus Ibrahimovics Sicht war es für einen Spieler dieses Kalibers nicht notwendig, das Erzielen einfacher Tore zu einer großen Sensation aufzublasen. Laut Goal.com hält der ehemalige schwedische Stürmer Ronaldos Worte über seine "Rückkehr" für unlogisch.
Ibrahimovics scharfe Reaktion
"Es war einfach ein Spiel, in dem Tore fallen mussten. Es war eine Partie, in der Portugal viele Tore erzielen musste. Was seine Aussage betrifft, so dachte ich nicht, dass er irgendwo hingegangen ist. Ich verstehe nicht, warum er sagt 'Ich bin zurück'," betonte Ibrahimovic mit seinem typischen Sarkasmus.Im Spiel gegen Usbekistan eröffnete Ronaldo in der 6. Minute nach einer Vorlage von Joao Cancelo die Tore und verwandelte in der 39. Minute einen Pass von Bruno Fernandes in ein Tor. Mit diesen Toren wurde er zum einzigen Fußballer in der Geschichte der Weltmeisterschaften, der in sechs verschiedenen Turnieren getroffen hat. Damit überholte er seinen Hauptrivalen Lionel Messi, da der argentinische Star beim Turnier 2010 kein Tor erzielen konnte.
Zudem wurde Ronaldo mit einem Tor im Alter von 41 Jahren zum zweitältesten Torschützen der WM-Geschichte. Der absolute Rekord liegt beim Kameruner Roger Milla, der 1994 im Alter von 42 Jahren traf. Obwohl Ronaldo in sechs Turnieren getroffen hat, liegt er bei der Gesamtzahl der Tore immer noch hinter Messi zurück — der Argentinier hat 18, der Portugiese 10 Tore.
Nach dem Spiel fragten Journalisten Ronaldo nach der Möglichkeit einer Begegnung mit Lionel Messi und Argentinien in der Play-off-Phase. "Ich weiß nicht, wie ich darauf antworten soll, aber es wäre ein großartiges Ereignis. Das Wichtigste war jetzt der heutige Sieg, und das haben wir erreicht", sagte Ronaldo in seinem Interview.
Derzeit hat die portugiesische Nationalmannschaft den Einzug in die Play-offs fast sicher. Für die usbekische Nationalmannschaft erschwerte diese Niederlage die Chancen auf den Gruppenausstieg, doch Ronaldos historisches Ergebnis und Ibrahimovics Reaktion darauf stehen im Fokus der weltweiten Sportpresse.


















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