Modric verärgert über VAR-Entscheidung im Spiel gegen Portugal

Luka Modric, Mittelfeldspieler der kroatischen Nationalmannschaft, äußerte sich zur Annullierung eines Tores gegen Portugal im Achtelfinale der WM 2026.
Der erfahrene Fußballer betonte, dass der Schiedsrichter die Entscheidung auf ein Abseits stützte, da Matanovich den Ball berührt habe. In den Video-Wiederholungen, die die Kroaten sahen, war eine solche Berührung jedoch nicht deutlich zu erkennen.
Gvardiol glich den Spielstand in den letzten Minuten aus
In der 13. Minute der Nachspielzeit gelang Josko Gvardiol der Treffer für Kroatien.
Dieses Tor hätte den Ausgleich bedeuten können. Nachdem der Hauptschiedsrichter jedoch den VAR konsultiert hatte, wurde das Tor wegen Abseits nicht anerkannt.
Infolgedessen behielt Portugal die 2:1-Führung bei und zog in die nächste Runde der Weltmeisterschaft ein.
«In keiner Wiederholung war eine Berührung zu sehen»
In der Pressekonferenz nach dem Spiel zeigte sich Luka Modric unzufrieden mit der Erklärung des Schiedsrichters.
«Der Schiedsrichter sagte, Matanovich hätte den Ball berührt, aber wir haben das Video gesehen – in keiner Wiederholung war diese Berührung zu sehen», sagte Modric.
Der kroatische Kapitän betonte, dass kein Abseits hätte vorliegen dürfen, wenn keine Ballberührung stattgefunden hätte.
«Wenn er den Ball nicht berührt hat, dann ist es kein Abseits», fügte der Spieler hinzu.
Ramush erzielte in der 90+4. Minute das entscheidende Tor
Zur Erinnerung: Portugal hatte in der 90+4. Minute das entscheidende Tor erzielt.
Der Treffer gelang Gonçalo Ramos. Wenige Minuten später schien Kroatien den Ausgleich erzielt zu haben, doch die VAR-Entscheidung brachte die Portugiesen in die nächste Runde.
Das annullierte Tor wurde zum Hauptgesprächsthema nach dem Spiel.


















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