Frau sieht nach 13 Jahren dank eines Schlags wieder

Im Leben von Lisa Reid aus Auckland, Neuseeland, ereignete sich etwas völlig Unerwartetes. Als Kind verlor sie wegen eines Hirntumors ihr Sehvermögen und lebte 13 Jahre lang mit fast vollständiger Blindheit. Doch nach einem scheinbar gewöhnlichen Unfall im Jahr 2000 kehrte ein Teil ihres Sehvermögens unerwartet zurück.
Ein unerwarteter Schlag
Lisa verlor im Alter von 11 Jahren aufgrund eines Hirntumors ihr Sehvermögen. Da der Tumor auf den Sehnerv drückte, war sie jahrelang auf die Hilfe eines Blindenführhundes angewiesen.
Am 15. November 2000 beugte sich die 24-jährige Lisa hinunter, um ihren Blindenführhund Amivor dem Schlafengehen zu küssen. Dabei verlor sie das Gleichgewicht und schlug mit dem Kopf heftig gegen einen Couchtisch. Da der Vorfall nicht ernst zu sein schien, ging sie wie gewohnt schlafen.
Doch als Lisa am Morgen aufwachte, traute sie ihren Augen nicht — sie konnte wieder sehen.

Nach 13 Jahren sah sie ihre Familie wieder
Lisas Sehvermögen kehrte nicht vollständig, sondern nur teilweise zurück. Berichten zufolge wurden etwa 80 Prozent der Sehkraft ihres linken Auges wiederhergestellt .
Einer der bewegendsten Momente für sie war, ihre Familienmitglieder wiederzusehen. Lisa hatte ihren jüngeren Bruder 13 Jahre lang nicht gesehen. In dieser Zeit war er vom Kind zu einem erwachsenen jungen Mann herangewachsen.
„Er ist ein Mann geworden“, sagte Lisa erstaunt und erinnerte sich daran, ihren Bruder mit Bart gesehen zu haben. Ihre Mutter kam ihr beinahe vertraut vor, doch Lisa bemerkte, dass die Jahre sie älter gemacht hatten.
Auch die Ärzte fanden keine eindeutige Antwort
Das Rätselhafteste an diesem Ereignis ist, warum ihr Sehvermögen zurückkehrte. Die Ärzte konnten für Lisas Zustand keine eindeutige wissenschaftliche Erklärung finden.
Einigen Vermutungen zufolge könnte der Schlag auf den Kopf den Druck auf den Sehnerv verändert haben. Das ist jedoch nur eine Theorie; der genaue Grund für Lisas zurückgekehrtes Sehvermögen konnte nicht eindeutig nachgewiesen werden.

















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