Carlo Ancelotti an Kritiker: „Ich bin nicht zu 100 Prozent ein Idiot“

Der Cheftrainer der brasilianischen Nationalmannschaft, Carlo Ancelotti, reagierte entschieden, aber ruhig auf die von Fans in sozialen Netzwerken geäußerte Kritik.
Der italienische Fachmann betonte, dass er bei Entscheidungen nicht auf äußeren Druck, sondern auf seine große Erfahrung im Fußball vertraut.
„Ich habe mich auf über 1400 Spiele vorbereitet“
Ancelotti erinnerte daran, dass er als Spieler und Trainer einen sehr großen Weg zurückgelegt hat.
„Als Spieler und Trainer habe ich mich auf über 1400 Spiele vorbereitet. Vielleicht reicht das nicht aus, um den Fußball vollständig zu verstehen, aber es ist natürlich eine sehr große Erfahrung“, sagte er.
Laut dem Fachmann ermöglicht ihm seine jahrzehntelange Tätigkeit, in komplexen Situationen eigenständige Entscheidungen zu treffen.
„Er könnte nur von Ferguson Rat einholen“
Ancelotti erwähnte Alex Ferguson als den einzigen Fachmann in der Fußballgeschichte, der sich auf mehr Spiele vorbereitet hat als er.
„Es gibt nur einen Menschen, der sich auf mehr Spiele vorbereitet hat als ich — das ist Alex Ferguson. Er hat über 2000 Spiele auf seinem Konto“, sagte der brasilianische Cheftrainer.
Der italienische Trainer sagte, er sei bereit, die Meinung anderer anzuhören, aber echten Rat könne er nur von einem Menschen mit solcher Erfahrung annehmen.
„Ich höre denen zu, die mir Rat geben wollen. Aber der einzige Mensch, der mir wirklich Rat geben kann, ist Alex Ferguson.“
„Ich halte mich nicht für ein Genie“
Ancelotti betonte, dass er sich nicht für absolut im Recht halte, aber seine Erfahrung auch nicht geleugnet werden könne.
„Ich halte mich nicht zu 100 Prozent für ein Genie. Aber gleichzeitig bin ich auch nicht zu 100 Prozent ein Idiot“, sagte er in einem Interview mit der Zeitung Folha de S. Paulo.
„Brasilien erwartet ein Spiel gegen Norwegen“
Die brasilianische Nationalmannschaft bereitet sich derzeit auf das Achtelfinale der WM 2026 vor.
Carlo Ancelottis Schützlinge treten am 5. Juli gegen die norwegische Nationalmannschaft an.
Während die Kritik der Fans zunimmt, zeigte der erfahrene Trainer offen, dass er das Vertrauen in seine Entscheidungen nicht verliert.


















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