Alexander Sørloth erklärt, warum er nicht zu Erling Haaland gepasst hat

Alexander Sørloth erklärt, warum er nicht zu Erling Haaland gepasst hat

Das Viertelfinalspiel der Weltmeisterschaft zwischen Norwegen und England wird nicht nur wegen des Ergebnisses, sondern auch wegen einer umstrittenen Situation, die das Spiel entschied, lange in Erinnerung bleiben. Als Norwegen mit 1:0 führte, entschied sich Stürmer Alexander Sørloth gegen ein Zuspiel auf seinen Teamkollegen Erling Haaland. Diese Entscheidung wird als der entscheidende Wendepunkt bewertet, der letztlich zur Niederlage der Skandinavier führte. Dies berichtet Goal.com berichtet .

In der 44. Minute des Spiels liefen Sørloth und Erling Haaland nach einem brillanten Pass von Martin Ødegaard in einer Zwei-gegen-Eins-Situation auf den englischen Verteidiger John Stones zu. Die meisten Experten und Fans erwarteten, dass Sørloth den Ball zum freistehenden Erling Haaland passen würde, doch der Stürmer von Atlético Madrid versuchte, die Situation alleine zu lösen. Sein Schuss wurde von Stones geblockt, und Torhüter Jordan Pickford konnte den Ball problemlos aufnehmen.

Der Fehler und seine Folgen

Nur drei Minuten nach dieser vergebenen Chance gelang dem englischen Mittelfeldspieler Jude Bellingham der Ausgleich. Laut Goal.com erklärte Sørloth in einem Interview nach dem Spiel, warum er in diesem Moment so entschieden hatte. Seinen Worten zufolge zwangen ihn die Bewegungen des Verteidigers zum Zögern.

"Als ich den Ball annahm und den Kopf hob, schien es, als hätte Stones den Passweg zugestellt. Ich wartete darauf, dass er sich bewegt, aber ich ergriff selbst nicht die Initiative. Mein einziger Wunsch in dieser Situation war es, zu Erling zu passen, aber da ich das Gefühl hatte, die Chance sei vertan, entschied ich mich für den Schuss", erklärte Sørloth sein Handeln.

Der ehemalige englische Stürmer und BBC-Experte Alan Shearer kritisierte Sørloths Aktion scharf. Seiner Meinung nach hätte der Stürmer schneller entscheiden und den Ball ohne Komplikationen zu Erling Haaland spielen müssen. Shearer betonte, dass England in dieser Situation einfach Glück gehabt habe.

Auch der norwegische Nationaltrainer Ståle Solbakken äußerte sich zu dieser Szene. Journalisten fragten den Trainer, ob die große Hitze und Luftfeuchtigkeit im Stadion zu Müdigkeit und Fehlentscheidungen des Spielers geführt hätten. Solbakken sagte, dass Sørloth 40-50 Meter bei maximaler Geschwindigkeit zurückgelegt habe, was die Konzentration beeinträchtigt haben könnte.

Dennoch betonte der Trainer, dass es falsch sei, nur das Wetter für die Niederlage verantwortlich zu machen. "Es war eine riesige Chance, auf 2:0 zu erhöhen. Im Fußball entscheiden solche kleinen Details über das Schicksal des Spiels", fügte Solbakken hinzu. Am Ende gewann England in der Verlängerung mit 2:1 und sicherte sich den Einzug ins Halbfinale.

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