Warum ist die französische Nationalmannschaft zerbrochen? Eine schmerzhafte Nacht für 3 Stars...

Warum ist die französische Nationalmannschaft zerbrochen? Eine schmerzhafte Nacht für 3 Stars...

Bis zum Halbfinale der WM 2026 galt Frankreich als eines der stärksten Teams des Turniers. Doch die 0:2-Niederlage gegen Spanien legte die größten Schwachstellen der Mannschaft von Didier Deschamps offen.

Der erwartete Finalist scheitert auf halbem Weg

Viele erwarteten, dass Frankreich zum dritten Mal in Folge das WM-Finale erreichen würde. Der Kader umfasste Namen wie Mbappe, Dembele, Olise, Barcola und Tchouameni.

Doch im Spiel gegen Spanien konnten die „Les Bleus“ ihre gewohnte Stärke nicht zeigen. Das Team litt unter mangelnder Durchschlagskraft im Angriff, fehlendem Rhythmus im Mittelfeld und Unsicherheit in der Defensive.

Spanien setzte seinen Plan eiskalt um: Erst die Führung durch einen Elfmeter, dann die Entscheidung durch das Tor von Pedro Porro.

Olise untergetaucht: Note 3,0

Michael Olise galt vor dem Turnier als eine der kreativsten Waffen Frankreichs. Er wurde als Spieler beschrieben, der die gegnerische Abwehr mit Einzelaktionen aufbrechen kann.

Doch im Spiel gegen Spanien war er kaum zu sehen.

Olise konnte nicht effektiv dribbeln, viele Angriffe endeten durch seine Ballverluste. Obwohl er zwei wichtige Pässe spielte, waren diese nicht gefährlich genug, um das Spiel zu drehen.

Spieler

Note

Hauptproblem

Michael Olise

3,0

kein Dribbling, viele Ballverluste

Kylian Mbappe

3,0

zu spät aktiviert, ineffektive Schüsse

Ousmane Dembele

3,0

zu spät ins Spiel gekommen

Lucas Digne

3,0

entscheidender Fehler beim Elfmeter

Das Beispiel Olise verdeutlichte Frankreichs großes Problem: Wenn die Leistungsträger nicht funktionieren, gerät das Team automatisch in Schwierigkeiten.

Mbappe und Dembele: Das Erwachen kam zu spät

Kylian Mbappe und Ousmane Dembele waren die großen Hoffnungen des französischen Angriffs. Doch im Halbfinale blieb der erhoffte Exploit aus.

Mbappe konnte sich in der ersten Halbzeit und zu Beginn der zweiten kaum zeigen. Er verlor viele Zweikämpfe, und als er später aktiver wurde, beeinträchtigte Hektik seine Entscheidungen.

Er versuchte 6 Dribblings, die jedoch meist wirkungslos blieben. Auch seine Schüsse stellten keine ernsthafte Gefahr für das Tor dar.

Dembele wirkte, als wäre er zu spät ins Spiel gekommen. Er kreierte erst in der Nachspielzeit einige Situationen, doch da hatte Spanien das Spiel bereits unter Kontrolle.

Dignes Fehler wendete das Spiel

Frankreich spielte schwach, doch das Spiel hätte einen anderen Verlauf nehmen können. Lucas Dignes Fehler Mitte der ersten Halbzeit eröffnete Spanien eine große Chance.

Nach einem ungenauen Zuspiel von Cucurella hätte Digne den Ball sicher klären müssen. Doch er verschätzte sich und foulte Lamine Yamal.

Der Schiedsrichter gab Elfmeter. Oyarzabal nutzte die Chance eiskalt.

Diese Szene wurde zum Wendepunkt des gesamten Spiels. Frankreich lag zurück, und Spanien verfiel in sein Lieblingsszenario: Ballkontrolle, Geduld und den Gegner zum Öffnen zwingen.

Warum hat sich das Team von Deschamps nicht geöffnet?

Das große Problem Frankreichs war, dass es zwar viele Stars gab, aber kein gemeinsamer Rhythmus im Spiel vorhanden war.

Mbappe agierte individuell, Dembele kam zu spät in Schwung und Olise ging unter dem Druck Spaniens unter. Auch im Zentrum tat sich Frankreich schwer, den Ball schnell und präzise nach vorne zu bringen.

Spanien hingegen agierte als geschlossene Einheit. Nicht ein Spieler, sondern das gesamte System funktionierte.

Worin war Spanien überlegen?

Der Sieg Spaniens erklärt sich nicht nur durch die Tore, sondern durch die Qualität der Spielkontrolle.

Das Team von Luis de la Fuente hatte die Hauptwaffen Frankreichs offensichtlich gut studiert. Sie ließen Mbappe keinen Raum, isolierten Dembele nicht auf dem Flügel und hielten Olise unter ständigem Druck.

Spaniens Vorteile:

• Ballkontrolle im Zentrum;
• Disziplin in der Defensive;
• Den französischen Stars keinen Raum lassen;
• Nach dem Elfmeter das Spiel souverän kontrollieren;
• Durch Pedro Porro den zweiten Treffer zum richtigen Zeitpunkt erzielen.

In diesem Halbfinale wirkte Spanien nicht nur stärker, sondern als die reifere Mannschaft.

Ein schmerzhaftes Fazit für Frankreich

Frankreich mag eine Mannschaft voller Stars sein. Doch im Halbfinale reichte das nicht aus.

Keiner der Leistungsträger konnte das Team retten. Olise war abgetaucht, Dembele wachte zu spät auf, Mbappe blieb ineffektiv und Digne beging den entscheidenden Fehler.

In solchen Spielen entscheiden nicht Namen, sondern Entscheidungen. Spanien traf die richtigen. Frankreich blieb im Schatten seiner eigenen Stars gefangen.

Nun steht Deschamps in der Kritik

Frankreich hat das Finale verpasst, und nach dieser Niederlage werden die Entscheidungen von Didier Deschamps natürlich diskutiert.

Warum funktionierte der Angriff nicht? Warum wurden für Mbappe und Dembele keine günstigen Bedingungen geschaffen? Warum konnte sich Olise nicht zeigen? Warum war die Absicherung auf Dignes Seite nicht gegeben?

Diese Fragen werden im französischen Fußball in den kommenden Tagen sicher intensiv diskutiert werden.

Spanien steht im Finale. Für Frankreich hat dieses Halbfinale eine schmerzhafte Wahrheit gezeigt: Stars zu haben, ist keine Garantie für ein Finale.

Wer trägt Ihrer Meinung nach die Hauptschuld an der Niederlage Frankreichs — die Spieler, der Plan von Deschamps oder die Stärke Spaniens?

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