Harry Kane spricht über seine Zukunft bei der Weltmeisterschaft und die Niederlage gegen Argentinien

Harry Kane spricht über seine Zukunft bei der Weltmeisterschaft und die Niederlage gegen Argentinien

Der englische Kapitän Harry Kane hat sich erstmals nach der schmerzhaften Halbfinalniederlage bei der WM 2026 gegen Argentinien zu seiner Zukunft in der Nationalmannschaft geäußert. Obwohl die Engländer unter Thomas Tuchel gegen die von Lionel Messi angeführten Titelverteidiger in Führung gingen, mussten sie nach einem Einbruch in der Schlussphase kurz vor dem Finale die Segel streichen. Dies berichtet Goal.com berichtet .

In der Mixed-Zone des Stadions in Atlanta verbarg der 33-jährige Stürmer seine Enttäuschung nicht. Auf die Frage, ob dies seine letzte Weltmeisterschaft gewesen sein könnte, vermied der erfahrene Angreifer eine klare Antwort. Kane betonte, dass er noch nicht vorhabe, aus der Nationalmannschaft zurückzutreten, räumte aber ein, dass das Alter eine Rolle spiele.

"Messi ist immer noch auf Top-Niveau"

"Es ist noch zu früh, darüber zu sprechen. Ich gehe Jahr für Jahr vor. Für die Nationalmannschaft zu spielen, ist mein größter Stolz und meine größte Freude. Es stimmt, bis zum nächsten Turnier sind es noch vier Jahre, das ist eine lange Zeit. Ich werde diesen Sommer 33, aber schauen Sie sich Lionel Messi an – er spielt immer noch auf höchstem Niveau. Ich möchte mir keine Grenzen setzen", sagte Harry Kane in einem von Goal.com zitierten Interview.

Während der Partie schien ein Tor von Anthony Gordon England dem Finale näher zu bringen. Doch die defensive Ausrichtung der Engländer ermöglichte es Enzo Fernandez und Lautaro Martinez, das Spiel zu drehen. Diese Niederlage ist für England das vierte Scheitern bei einem großen Turnier in Folge.

Kane verbarg auch seine Unzufriedenheit mit der Spielweise seines Teams nicht. Seiner Meinung nach ist es gegen Gegner dieses Kalibers eine gefährliche Strategie, sich nach einer 1:0-Führung nur noch auf die Defensive zu konzentrieren. Der Kapitän betonte, dass die Mannschaft bis zum Schluss gekämpft habe, das Ergebnis jedoch negativ ausgefallen sei.

"Ich leide mit dem gesamten Team, dem Stab und den Fans mit. Wir haben den Großteil des Spiels gut agiert, aber der Versuch, die Führung zu verwalten, war ein Fehler. Die Jungs haben alles gegeben, Schweiß und Blut auf dem Platz gelassen. Nach so viel harter Arbeit ist es sehr schwer, einen Schritt vor dem Finale zu scheitern. Leider ähnelte es den Szenarien früherer Turniere", fügte der Stürmer hinzu.

Harry Kane bleibt Englands Rekordtorschütze, doch seine titellose Serie sorgt weiterhin für Diskussionen unter Fans und Experten. Seine Teilnahme an der nächsten Weltmeisterschaft wird maßgeblich von seiner körperlichen Verfassung und den Zukunftsplänen von Thomas Tuchel abhängen.

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