Tajiyev kritisiert Pakhtakor-Spieler nach dem Derby scharf

Pakhtakor spielte im Taschkent-Derby 1:1 gegen Lokomotiv und verlor zwei wichtige Punkte im Meisterschaftsrennen. Nach dem Spiel verbarg Cheftrainer Kamoliddin Tajiyev seine scharfe Unzufriedenheit mit der Leistung seiner Schützlinge nicht.
Laut dem Experten hat Pakhtakor nach dem frühen Führungstreffer praktisch aufgehört zu spielen.
„Wir haben ein Tor geschossen und danach nicht mehr gespielt“
Pakhtakor ging in der 11. Minute durch ein Tor von Rustam Turdimurodov in Führung. Die Mannschaft konnte den Vorsprung jedoch nicht halten, und Shodiyor Shodiboyev erzielte in der zweiten Halbzeit den Ausgleich.
Tajiyev deutete an, dass seine Spieler nach dem ersten Tor möglicherweise dachten, der Sieg würde ihnen leicht in den Schoß fallen.
„Wir haben ein Tor erzielt und danach hat das Team von Pakhtakor nicht mehr gespielt. Ich weiß nicht, warum das passiert ist. Sie dachten, sie würden ohne Anstrengung gewinnen. Aber niemand schenkt einem etwas“, sagte der Trainer.
Er betonte, dass die Mannschaft, abgesehen von den ersten zehn Minuten, das gesamte Spiel über schlecht agiert habe.
„Niemand hat auf seinem Niveau gespielt“
Auf der Pressekonferenz wurde der Trainer gefragt, ob die zweimonatige Pause die träge Leistung des Teams beeinflusst haben könnte.
Tajiyev akzeptierte dies jedoch nicht als Hauptausrede.
„Wenn man nicht in Form ist, muss jeder kämpfen, spielen und laufen. Nicht jeder ist in Form. Ich denke, es ist etwas anderes. Wir werden es uns ansehen, analysieren und darüber sprechen“, sagte er.
Der Experte ist der Meinung, dass das Problem nicht nur auf einen Mannschaftsteil oder einzelne Spieler beschränkt ist.
„Es gab Probleme auf allen Positionen“
Die Spielstatistik zeigt, dass Pakhtakor nur zwei Schüsse auf das Tor brachte. Bei Lokomotiv lag dieser Wert bei fünf.
Tajiyev wies auch darauf hin, dass sein Team Angriffe nicht mit einem Schuss abschließen konnte.
„Heute gab es viele Probleme. Es gab Probleme auf jeder Position. Wir kommen in den Strafraum, aber niemand schießt aufs Tor. Wenn man nicht schießt, kann niemand ein Tor erzielen“, sagte der Trainer.
Seinen Worten zufolge haben sich die Spieler in aussichtsreichen Situationen in unnötigen Aktionen verloren, anstatt den Abschluss zu suchen.
Chinedu braucht Zeit
Kamoliddin Tajiyev bewertete auch die Leistung des neuen Stürmers Chinedu.
„Chinedu ist im Training gut. Er hat es heute auch versucht. Er muss sich erst noch in das Spiel einfinden. Er ist erst kürzlich gekommen. So Gott will, wird er Tore schießen“, zitierte der Tribuna.uz Journalist den Trainer.
Nach Tajiyevs Aussage wird bei Pakhtakor nach dem Derby eine ernsthafte Analyse und ein offenes Gespräch mit den Spielern erwartet.
Das Team, das um die Meisterschaft kämpft, darf sich in den kommenden Runden keine weiteren Punktverluste dieser Art erlauben.


















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