Eine schreckliche Nacht in der Ukraine: Russland führt massive Raketen- und Bombenangriffe durch

Am 17. Juli führten die russischen Streitkräfte massive Raketen-, Drohnen- und Fliegerbombenangriffe auf eine Reihe ukrainischer Regionen und Großstädte durch. Die Angriffe führten zum Tod und zur Verletzung von Zivilisten, darunter kleine Kinder. Zudem wurden zivile und Hafeninfrastrukturen schwer beschädigt.
Zamin.uz liefert Details zur aktuellen Lage und den Zerstörungen in den Regionen.
Charkiw und Dnipropetrowsk: Angriffe auf Wohngebiete und Todesopfer
Eine der am stärksten betroffenen Regionen Region Charkiw war. Laut Oleg Sinegubow, dem Leiter der regionalen Militärverwaltung, zerstörte ein Raketeneinschlag im Zentrum von Charkiw Wohngebäude.
In der Stadt Charkiw: Ein 40-jähriger Mann kam ums Leben. 9 Personen, darunter zwei kleine Kinder im Alter von 2 und 7 Jahren, wurden verletzt.
In der Stadt Isjum: 7 Personen, darunter 3 Minderjährige, wurden durch eine von der russischen Luftwaffe abgeworfene gelenkte Fliegerbombe verletzt.
Region Dnipropetrowsk war ebenfalls den ganzen Tag über ununterbrochenen Angriffen ausgesetzt. Laut Alexander Ganja, dem Leiter der regionalen Militärverwaltung, griffen russische Truppen das Gebiet fast 40 Mal mit Drohnen und Fliegerbomben an. Infolgedessen starb ein 48-jähriger Mann, 10 weitere Personen erlitten Verletzungen unterschiedlichen Grades.
Hafenstädte im Visier: Die Lage in Odessa und Mykolajiw
Russische Truppen beschossen auch brutal die südliche Hafeninfrastruktur der Ukraine.
Stadt Odessa: Raketeneinschläge trafen Hafeninfrastruktur und Industrieanlagen. Laut dem regionalen Leiter Oleg Kiper kam bei dem Angriff ein 77-jähriger Rentner ums Leben, 4 Personen wurden verletzt. Industrieanlagen und mehrere Autos wurden beschädigt.
Stadt Mykolajiw: Drohnen griffen die Hafeninfrastruktur an. Nach Angaben der regionalen Staatsanwaltschaft kamen bei dem Vorfall 2 Menschen ums Leben. Besonders bemerkenswert ist, dass der Angriff 3 zivile Schiffe unter fremder Flagge beschädigte. Schäden.
Sumy und Tschernihiw: Städte unter täglichem Terror
In der Nacht zum 17. Juli warf die russische Luftwaffe auf die Stadt Sumy mindestens 5 gelenkte Fliegerbomben ab. Die Angriffe beschädigten Einrichtungen im Stadtzentrum, mehrstöckige Nichtwohngebäude sowie zivile Infrastruktur und ließen in vielen Gebäuden die Fensterscheiben bersten.
Zur Information: Die Stadt Sumy und ihre Umgebung werden in letzter Zeit fast täglich angegriffen. Vor zwei Tagen, am 15. Juli, wurden bereits 6 Fliegerbomben auf die Stadt abgeworfen, wobei 3 Menschen starben, 21 verletzt wurden und medizinische sowie Verwaltungsgebäude erheblichen Schaden nahmen.
In der Region Tschernihiw, in der Stadt Nowhorod-Siwerskyj, schlug eine Drohne in ein Wohnhaus ein. Nach Angaben des ukrainischen Katastrophenschutzes wurden 5 Mitglieder einer Familie verletzt, darunter 3 kleine Kinder, die 2009, 2014 und 2019 geboren wurden.
Tabelle der durch die Angriffe verursachten Schäden
Region / Stadt | Verwendeter Waffentyp | Anzahl der Todesopfer | Verletzte | Zerstörte Objekte |
Charkiw und Isjum | Rakete und gelenkte Fliegerbombe | 1 Person | 16 Personen (5 Kinder) | Wohngebäude im Stadtzentrum |
Dnipropetrowsk | Drohne und Fliegerbombe (ca. 40 Angriffe) | 1 Person | 10 Personen | Zivile Infrastruktur |
Odessa | Raketenangriffe | 1 Person (77-jähriger Rentner) | 4 Personen | Hafen- und Industrieanlagen, Autos |
Mykolajiw | Drohnenangriff | 2 Personen | — | Hafeninfrastruktur, 3 ausländische zivile Schiffe |
Tschernihiw | Drohnenangriff | — | 5 Personen (1 Familie, 3 Kinder) | Wohnhaus |
Sumy | Gelenkte Fliegerbomben (5 Mal) | — | Keine Informationen | Einrichtungen im Stadtzentrum, Nichtwohngebäude |
Nach Angaben ukrainischer Behörden setzen die Rettungsdienste die Aufräumarbeiten und die medizinische Versorgung der Opfer in den betroffenen Gebieten fort.


















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