Sobolev rettet in letzter Sekunde: Zenit ist russischer Superpokalsieger!

Sobolev rettet in letzter Sekunde: Zenit ist russischer Superpokalsieger!

Das Spiel um den russischen Superpokal entwickelte sich zu einem echten Fußball-Drama. Spartak stand bis wenige Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit kurz vor dem Sieg, doch Aleksandr Sobolev glich erst aus und verwandelte dann den entscheidenden Elfmeter im Elfmeterschießen.

Zenit gewann nach einem 1:1-Unentschieden das Elfmeterschießen mit 4:2 und sicherte sich damit den zehnten russischen Superpokal der Vereinsgeschichte.

Spartak ging in Führung

Christopher Martins brachte die Moskauer in der 25. Minute in der Sovkombank Arena in Nischni Nowgorod in Führung.

Danach hielt Spartak lange Zeit die knappe Führung. Als die reguläre Spielzeit fast abgelaufen war und die „Rot-Weißen“ kurz vor dem Titelgewinn standen, änderte sich die Situation dramatisch.

Sobolev bestraft sein ehemaliges Team in den letzten Sekunden

In der 90.+9. Minute erhielt Zenit einen Elfmeter. Aleksandr Sobolev trat an und nutzte die Chance zum 1:1-Ausgleich.

Auch im entscheidenden Elfmeterschießen setzte der Stürmer aus St. Petersburg den Schlusspunkt. Die Zenit-Spieler verwandelten vier Strafstöße, während Spartak zwei Chancen vergab — 4:2.

Russischer Superpokal — 2026

Zenit — Spartak 1:1
Elfmeterschießen — 4:2

Tore: Christopher Martins, 25. — Aleksandr Sobolev, 90.+9., Elfmeter.

Zenit stellt neuen Rekord auf

Dieser Titel ist der zehnte russische Superpokalsieg in der Geschichte von Zenit. Der Verein aus St. Petersburg baut damit seinen eigenen Rekord in diesem Wettbewerb weiter aus.

Das Team gewann den Superpokal in den Jahren 2008, 2011, 2015, 2016, 2020, 2021, 2022, 2023, 2024 und 2026. Spartak verlor zum fünften Mal ein Finale; die Moskauer gewannen den Pokal bisher nur 2017.

In der Geschichte von Zenit gibt es auch einen Titel aus der UdSSR-Zeit: Der Leningrader Verein gewann 1985 den Saisonpokal.

Duell zwischen Meister und Pokalsieger

Zenit nahm als russischer Meister 2025/26 am Superpokal teil. Das Team von Sergei Semak beendete die Saison mit 68 Punkten auf dem ersten Platz und sicherte sich damit den elften Meistertitel.

Spartak erreichte das Finale als russischer Pokalsieger. Die Moskauer spielten im Superfinale 1:1 gegen Krasnodar und gewannen das Elfmeterschießen mit 4:3.

Doch diesmal fehlte Spartak im Elfmeterschießen das Glück. Zenit rettete ein fast verlorenes Finale in den letzten Sekunden und startete mit einem historischen Titel in die neue Saison.

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