Dana White lässt die Tür für Jon Jones offen, doch es gibt eine Bedingung

Dana White lässt die Tür für Jon Jones offen, doch es gibt eine Bedingung

Die mögliche Rückkehr von Jon Jones in das UFC-Oktagon ist wieder in den Mittelpunkt der Diskussionen gerückt. Organisationschef Dana White erklärte, dass sein Verhältnis zu dem legendären Kämpfer nicht schlecht sei, betonte jedoch, dass Äußerungen in den sozialen Medien noch keinen realen Kampf bedeuten.

Aus Whites Worten lässt sich schließen, dass die UFC einer Rückkehr von Jones nicht abgeneigt ist. Dafür muss der ehemalige Champion jedoch von bloßen Worten zu konkreten Verhandlungen übergehen.

«Es gab nie Feindseligkeiten zwischen uns»

Dana White wies Gerüchte über eine persönliche Feindschaft zwischen ihm und Jon Jones zurück. Obwohl er einräumte, dass die Beziehung manchmal kompliziert war, bezeichnete er Jones als den größten Kämpfer aller Zeiten.

«Es gab nie Feindseligkeiten zwischen Jon und mir. Unsere Beziehung war einfach etwas seltsam», sagte White.

In der Vergangenheit gab es zwischen Jones und der UFC-Führung bereits Meinungsverschiedenheiten über Kampfbedingungen, Gagen und die Auswahl der Gegner. Dennoch signalisieren beide Seiten, dass die Verbindung nicht vollständig abgebrochen ist.

White erwartet einen konkreten Schritt von Jones

Der UFC-Chef betonte, dass ein großer Unterschied zwischen dem Gerede über eine Rückkehr und der Unterzeichnung eines Kampfvertrags bestehe.

«Es hängt mehr von ihm ab. Er redet gerne viel darüber. Aber einen Kampf zu vereinbaren und einen Vertrag zu unterschreiben, ist eine völlig andere Sache», so White.

Aufgrund dieser Aussage hat die UFC für Jones bisher keinen offiziellen Kampf angesetzt. Damit Verhandlungen beginnen können, muss der Athlet selbst seine volle Bereitschaft zur Rückkehr signalisieren und konkreten Bedingungen zustimmen.

Auch Jones hat die Tür für eine Rückkehr nicht geschlossen

Jon Jones gab kürzlich bekannt, dass er weiterhin im Anti-Doping-Kontrollsystem der UFC registriert ist. Er erklärte, er würde eine Rückkehr ins Oktagon bei einem angemessenen Angebot in Betracht ziehen, konzentriere sich derzeit aber auf seine Familie und die Förderung junger Sportler.

Jones merkte zudem an, dass die UFC ihm vertragsgemäß Kämpfe anbieten sollte, er jedoch in letzter Zeit keine konkreten Angebote von der Organisation erhalten habe.

Was muss für eine Rückkehr geklärt werden?

Damit der nächste Kampf von Jones stattfinden kann, müssen Einigungen in mehreren Punkten erzielt werden: Gegner, Gewichtsklasse, Gage und Kampftermin.

Bisher haben weder die UFC noch Jones einen offiziellen Gegner oder ein Datum bekannt gegeben. Daher bleibt die Rückkehr des ehemaligen Champions eine reale Möglichkeit, aber noch kein bestätigtes Ereignis.

Dana White hat die Tür nicht komplett verschlossen. Nun liegt die Entscheidung bei Jon Jones: Wird er weiter nur über eine Rückkehr sprechen oder einen Vertrag unterschreiben und wieder das Oktagon betreten?

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