Wechselt Kane nach Saudi-Arabien? Al-Hilal macht den ersten Schritt

Bayern-Torjäger Harry Kane könnte seine Karriere in Saudi-Arabien fortsetzen. Berichten zufolge hat Al-Hilal erste Gespräche mit den Vertretern des englischen Stürmers aufgenommen.
Ein fertiger Transfer ist dies jedoch noch nicht. Kane hat keine endgültige Entscheidung getroffen, und offizielle Verhandlungen zwischen den Vereinen wurden nicht bestätigt.
Al-Hilal will zunächst Kanes Zustimmung einholen
Laut dem Journalisten Sacha Tavolieri hat der saudische Klub Kontakt zu Kanes Vertretern aufgenommen, um die Möglichkeiten eines möglichen Deals auszuloten.
Es wird erwartet, dass dem Stürmer das sportliche Projekt und die finanziellen Bedingungen von Al-Hilal vorgestellt werden. Kane will das Angebot erst nach einer detaillierten Prüfung bewerten, bevor er über seine Zukunft entscheidet.
Bisher hat Al-Hilal keinen direkten Kontakt zum FC Bayern aufgenommen. Die Saudis wollen zunächst die Haltung des Spielers zu einem Transfer erfahren.
Greift die 65-Millionen-Euro-Klausel?
Berichten zufolge enthält Kanes Vertrag eine Ausstiegsklausel in Höhe von 65 Millionen Euro. Es ist jedoch zweifelhaft, ob diese Klausel derzeit automatisch aktiviert werden kann.
Früheren Informationen zufolge hätte der Spieler den FC Bayern bis zum 31. Januar über seinen Wechselwunsch informieren müssen, um im Sommer 2026 für diese Summe zu gehen. Später hieß es, Kane habe sich gegen diese Option entschieden. Daher müsste Al-Hilal wohl eine separate Einigung mit den Münchnern erzielen.
Bayern will seinen Stürmer halten
Kanes aktueller Vertrag läuft bis zum Sommer 2027. Die Führung des FC Bayern macht keinen Hehl daraus, die Zusammenarbeit mit dem Stürmer verlängern zu wollen. Klubpräsident Herbert Hainer betonte, dass das Verhältnis zwischen den Parteien positiv sei.
Jüngsten Berichten zufolge hat Kane es nicht eilig, Europa zu verlassen, und tendiert dazu, beim FC Bayern zu bleiben. Daher müsste der saudische Klub mit einem sehr starken sportlichen und finanziellen Angebot aufwarten.
Ein großer Transfer erfordert die Zustimmung aller drei Parteien
Damit Al-Hilal Kane verpflichten kann, müssen sie die Zustimmung des Spielers einholen, sich über Gehalt und Vertragsbedingungen einigen und anschließend die Ablösesumme mit dem FC Bayern verhandeln.
Zum jetzigen Zeitpunkt ist das Interesse des saudischen Klubs ernst, aber es ist noch zu früh, um von einem nahen Abschluss zu sprechen. Der erste Schritt ist getan, aber im Fußballjargon ausgedrückt: Der Ball hat noch nicht einmal den Strafraum erreicht.


















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