Italiens Trainersuche stößt auf die nächste Hürde: Was hat Thiago Motta gesagt?

Italiens Trainersuche stößt auf die nächste Hürde: Was hat Thiago Motta gesagt?

Die italienische Nationalmannschaft hat bei der Suche nach einem Cheftrainer eine weitere unerwartete Absage erhalten. Nach Carlo Ancelotti und Pep Guardiola wollte auch der nächste Kandidat des Verbandes, Thiago Motta, die „Squadra Azzurra“ nicht übernehmen.

Der Verband hat direkten Kontakt zu Motta aufgenommen

Berichten des *Corriere dello Sport* zufolge hat der italienische Fußballverband den ehemaligen Trainer von Juventus Turin, Thiago Motta, als einen der Hauptkandidaten für die Nationalmannschaft in Betracht gezogen.

Die für den Sportbereich verantwortlichen Verbandsbosse traten direkt an den Fachmann heran und boten ihm den Posten des italienischen Nationaltrainers an. Motta zeigte sich jedoch dankbar für das Angebot und lehnte höflich ab. Der genaue Grund für die Absage wurde nicht bekannt gegeben.

Der italienische Verband konnte innerhalb kurzer Zeit von mindestens drei renommierten Trainern keine Zusage erhalten.

Nach Motta hat sich der Hauptkandidat geändert

Die Entscheidung von Thiago Motta zwang den Verband dazu, seine Pläne erneut zu überdenken. Italienischen Medienberichten zufolge richtet sich der Hauptfokus seither auf Andrea Pirlo.

Pirlo gehörte nicht zur engeren Auswahl der Verbandsführung. Nachdem sich die Optionen mit Ancelotti, Guardiola und Motta jedoch zerschlagen hatten, wurde der ehemalige Mittelfeldspieler zum Topkandidaten. Seine Ernennung wurde bislang noch nicht offiziell bekannt gegeben.

Auch Ancelotti und Guardiola sagten ab

Der Verband hatte ursprünglich geplant, einen erfahrenen Trainer von internationalem Format zu verpflichten.

Die Hauptoptionen waren:

  • Carlo Ancelotti — zog es vor, seine laufenden Verpflichtungen fortzusetzen;

  • Pep Guardiola — lehnte das Angebot wegen des Wunsches nach einer Trainerpause ab;

  • Thiago Motta — erteilte der Anfrage des Verbandes eine höfliche Absage.

Verhandlungen mit Guardiola wurden von der Verbandsführung bestätigt, doch der spanische Trainer erklärte, er sei noch nicht bereit, die italienische Nationalelf zu übernehmen.

Warum war die Option Motta interessant?

Thiago Motta gehört zur jüngeren Trainergeneration und ist für seinen auf Ballbesitz, Angriffsspiel und kollektives Pressing ausgerichteten Fußballstil bekannt.

Seine Kandidatur hätte gut zu einem langfristigen Umbruch der italienischen Nationalelf gepasst. Mottas Station bei Juventus endete unterdessen früher als erwartet, und der Trainer hatte zuvor erklärt, er habe nicht genügend Zeit erhalten, um das geplante Projekt beim Verein vollständig umzusetzen.

Eine richtungsweisende Entscheidung für Italien

Nach den Absagen mehrerer bekannter Trainer darf der italienische Fußballverband keine Zeit mehr verlieren. Der neue Coach muss nicht nur Ergebnisse liefern, sondern auch den Kader verjüngen und die Spielphilosophie der Nationalmannschaft neu aufbauen.

Derzeit liegt der Hauptfokus auf Andrea Pirlo. Doch bis zu einer offiziellen Entscheidung bleibt die Spannung um den Trainerposten der italienischen Nationalmannschaft bestehen.

Glaubt ihr, dass Pirlo die richtige Wahl ist, um Italien aus der Krise zu führen, oder sollte der Verband nach einem erfahreneren Trainer suchen?

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