Juventus auf dem Transfermarkt: Was fehlt der Mannschaft?

Dreieinhalb Wochen vor dem Ende des Transferfensters Juventus zeichnen sich die konkreten Lücken im 28 Spieler umfassenden Kader deutlich ab. Die Vereinsführung analysiert jede Mannschaftslinie eingehend und arbeitet daran, die qualitativen und quantitativen Defizite zu beheben. Laut ixbt.com hat der Klub aus Turin im Sommertransferfenster zwar mehrere neue Spieler verpflichtet, doch zahlreiche Probleme warten weiterhin auf eine Lösung. Goal.com berichtet .
Ein Blick auf die Aktivitäten des Klubs im Sommertransferfenster zeigt, dass mehrere neue Spieler zum Kader gestoßen sind. Dazu gehören der Stürmer Ekhator von Genua, der Verteidiger Celik von der Roma, der Stürmer Alajbegovic von Bayer Leverkusen sowie der Angreifer Kolo Muani von Paris Saint-Germain. Gleichzeitig verließen Dusan Vlahovic und Filip Kostic den Verein als ablösefreie Spieler, während Openda zu Lyon wechselte. Auch Rouhi, Pedro Felipe, Adzic und Joao Mario schlossen sich anderen Teams an.
Probleme im Tor und in der Abwehr
Im Kader stehen drei Torhüter: Di Gregorio, Mattia Perin und Pinsoglio. Allerdings ist es zu einem ernsten Problem geworden, dass die Verträge von Perin und Pinsoglio in einem Jahr auslaufen und Stammkeeper Di Gregorio das Vertrauen von Cheftrainer Spalletti bislang nicht vollständig rechtfertigen konnte. Die Suche nach einem geeigneten Ersatz für Di Gregorio bleibt offen, da die Wunschkandidaten Alisson und Dibu Martinez nicht verpflichtet werden konnten. Als letzte Option wird offenbar eine Leihe des japanischen Torhüters Suzuki von Paris Saint-Germain diskutiert.Auch in der Abwehr besteht zwar scheinbar kein quantitatives Problem, doch hinsichtlich der Qualität bleiben genügend Fragen offen. Um den taktischen Anforderungen von Trainer Spalletti gerecht zu werden, sind Veränderungen in der Defensive nötig. So könnte Bologna-Verteidiger Lucumi besser zum Spiel der Mannschaft passen als Gatti, da er daran gewöhnt ist, weiter vorne zu verteidigen und den Spielaufbau einzuleiten. Gatti ist dagegen vor allem im tiefen Block und in direkten Duellen wertvoller.
Probleme im Mittelfeld und Transferbedarf
Juventus spielt in einem 4-2-3-1-System und verfügt über eine übermäßig große Zahl zentraler Mittelfeldspieler—insgesamt sieben. Locatelli, Khephren Thuram und McKennie gelten als nahezu unverkäuflich, während Angebote für Koopmeiners und Miretti geprüft werden sollen. Auch die Zukunft der beiden brasilianischen Spieler ist ungewiss, wobei nicht ausgeschlossen werden kann, dass einer von ihnen überraschend im Verein bleibt.Seit Jahren fehlt der Mannschaft ein echter Regista, und dieses Problem ist weiterhin ungelöst. Obwohl der Kader viele Spieler umfasst, erreicht ihre Qualität in dieser Rolle noch nicht das Niveau von Andrea Pirlo oder Miralem Pjanic. Es wird erwartet, dass der Klub aus Turin im verbleibenden Teil des Transferfensters weiter daran arbeitet, diese und andere Positionen zu verstärken.

















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