Gleyson Bremer: „Juventus in einer schwierigen Phase zu verlassen, käme einer Flucht gleich“

Gleyson Bremer: „Juventus in einer schwierigen Phase zu verlassen, käme einer Flucht gleich“

Juventus-Innenverteidiger Gleyson Bremer hat Berichte, wonach er den Turiner Klub im Sommer-Transferfenster verlassen könnte, entschieden zurückgewiesen. Trotz des Interesses europäischer Spitzenklubs wie Tottenham, Bayern München und Inter erklärte der 29-jährige Brasilianer, dass er bei den Bianconeri bleiben und die Mannschaft zu ihrer früheren Stärke zurückführen wolle. Das berichtet Goal.com berichtet .

Nach Angaben von Goal.com hat der erfahrene Verteidiger seit seinem Wechsel vom Stadtrivalen im Jahr 2022 insgesamt 122 Spiele für die Turiner absolviert. Obwohl Juventus in der Saison 2025/26 unter Luciano Spalletti eine enttäuschende Serie-A-Saison spielte und den sechsten Platz belegte, überzeugte Bremer mit zuverlässigen Leistungen in der Defensive. Im Saisonverlauf belegte er teamintern den zweiten Platz bei gewonnenen Luftduellen (79) und abgewehrten gefährlichen Situationen (113).

Eine klare Entscheidung über die Zukunft

In einem Interview mit La Gazzetta dello Sport äußerte sich Bremer zu den Transfergerüchten und betonte, dass er der Klubführung nie seinen Wunsch nach einem Abschied mitgeteilt habe. Seiner Ansicht nach würde es bedeuten, sich selbst etwas vorzumachen und davonzulaufen, wenn man die Mannschaft gerade in einer schwierigen Phase im Stich lässt.

„Es stimmt, dass ich Juventus nie gebeten habe, mich zu verkaufen. Besonders in schwierigen Zeiten für den Klub und für mich selbst kam mir dieser Gedanke nicht einmal. Wenn ich Juventus eines Tages verlasse, werde ich das im höheren Alter tun, mit erhobenem Haupt und stolz durch den Haupteingang hinausgehen“, sagte der Fußballer.

Ambitionen und Pläne für die neue Saison

Zuvor hatte Bremer seine Unzufriedenheit über das gesunkene Gesamtniveau von Juventus geäußert und erklärt, ein so großer Klub dürfe sich nicht darauf beschränken, in der Serie A um die Top Vier zu kämpfen. Der Fußballer stellte jedoch klar, dass diese Kritik keine Ausrede für einen Abschied sei, sondern vielmehr seine hohen Ambitionen und seinen Wunsch widerspiegle, die Bianconeri zu ihrem früheren Ruhm zurückzuführen.

„Ich habe diese Worte nicht als Vorwand geäußert, um nach einem Grund für meinen Abschied zu suchen. Im Gegenteil: Ich wollte meine Ambitionen zeigen, denn ich möchte meine Karriere nicht mit nur einem Coppa-Italia-Titel beenden. Ich will weitere Erfolge. Wie Spalletti gesagt hat, liegen wir noch etwas unter dem erforderlichen Niveau, aber mit Spielern wie Randal Kolo Muani und Kerim Alaybegovich legen wir wichtige Grundlagen. Außerdem glaube ich voll und ganz an die Fähigkeiten meines engen Freundes Douglas Luiz“, fügte der Verteidiger hinzu.

Vor Juventus liegen noch drei Freundschaftsspiele, in denen das Team Spallettis taktisches System testen wird. Die Turiner starten am 23. August gegen Frosinone in die Serie-A-Saison. Die Eingewöhnung der neuen Spieler dürfte im Kampf um die Champions-League-Qualifikation eine wichtige Rolle spielen.

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