Tyson Fury enthüllt das Geheimnis seiner tiefen Depression nach dem Sieg über Klitschko!

Eine Legende des Schwergewichtsboxens Tyson Fury hat ein bewegendes Geständnis über sein Leben nach dem Sieg gegen Wladimir Klitschko im Jahr 2015 abgelegt, der dessen elfjährige Siegesserie beendete und ihm die Weltmeistertitel einbrachte.
Der britische Boxer erzählte, dass sein Leben nur wenige Minuten nach der Erfüllung seines Kindheitstraums jeglichen Sinn verlor, was zu einer schrecklichen, dreijährigen Depression führte.
«Klitschko zu schlagen war mein Lebensinhalt»: Der Gipfel des Traums und der Absturz
Fury erinnerte sich daran, dass er seit seiner Kindheit darauf hingearbeitet hatte, Klitschko zu besiegen, und als er es erreichte, entstand eine riesige Leere in seinem Herzen:
«Als ich ein Kind war, war Klitschko bereits Champion, und ich sagte immer: 'Eines Tages werde ich diesen Kerl definitiv schlagen.' Alle lachten über mich. Er war 11 Jahre lang Champion, und ich musste 3 Jahre auf einen Titelkampf warten.
Als ich endlich in den Ring stieg, war das für mich wie der Gipfel des Mount Everest. Ich habe wie versprochen gewonnen, und das war es dann. Ich dachte, alles würde unglaublich toll werden, aber innerhalb einer Minute brach alles zusammen.
Ich verfiel in Depressionen, sobald ich den Ring verließ und die Umkleidekabine betrat. Denn der Hauptsinn meines Lebens war es, Klitschko zu schlagen, und dieses Ziel verschwand in einem Augenblick. Als Champion hatte ich alles auf der Welt, aber ich wollte jeden Tag sterben».
181 kg Gewicht, 3 Jahre Pause und ein Gebet zu Gott
Nach der schweren Depression verlor der Sportler völlig seine Form und sein Gewicht erreichte 400 Pfund (181 kg) . Niemand konnte Fury, der fast drei Jahre lang vom Boxen weg war, aus diesem Zustand retten:
Ein Moment auf Leben und Tod: «Dann passierte eines Tages etwas, bei dem ich auf die Knie fiel und zu Gott flehte. Ich lag auf dem Boden im Schlafzimmer und vergoss Tränen. Ich betete: 'Ich schaffe das alleine nicht mehr. Du musst mir helfen. Bring mich zurück zum Boxen'»;
Wundersame Erleichterung: «Ich hatte das Gefühl, eine Ewigkeit auf dem Boden gelegen zu haben, aber in Wirklichkeit waren es 10 Minuten. Doch als ich aufstand, fühlte es sich an, als wäre die Last der ganzen Welt von meinen Schultern gefallen. Ich rief sofort meiner Frau Paris zu: 'Morgen beginnen wir die Mission, wieder in Form zu kommen!'».
So überwand Tyson Fury, bekannt als der «Gypsy King», die schwerste Prüfung seines Lebens, kehrte zum Sport zurück und wurde erneut Weltmeister.
Warum löst der größte Sieg nicht alle Probleme?
Tyson Furys Geschichte über Klitschko hat eine Bedeutung, die weit über den Sport hinausgeht. Sie zeigt, wie kompliziert die Folgen sein können, wenn man sein ganzes Leben an ein einziges großes Ziel knüpft.
Fury erreichte den Traum, auf den er seit seiner Kindheit gewartet hatte, wurde Weltmeister und besiegte Klitschko. Doch nach dem größten Sieg stand er vor einer neuen Frage: «Was jetzt?»
Genau diese Frage leitete die schwierigste Zeit seines Lebens ein. Und dann wurde ein neues Ziel — sich zu erholen und in den Ring zurückzukehren — zur nächsten großen Mission für Tyson Fury.


















Kommentare 0
…