Sir Alex Ferguson enthüllt „geheimes Treffen“ mit Pep Guardiola aus dem Jahr 2012

Sir Alex Ferguson, der größte Trainer in der Geschichte von Manchester United, hat in seinem neuen Buch „Games of My Life“ Details über ein geheimes Treffen enthüllt, das den Lauf der modernen Fußballgeschichte hätte verändern können. Die schottische Legende sprach offen und voller Bedauern über ein Abendessen mit Pep Guardiola im Jahr 2012 in New York und darüber, warum er den spanischen Taktiker nicht als seinen Nachfolger ins Old Trafford holen konnte.
Als sich die beiden Genies des Fußballs trafen, befand sich Guardiola nach vier beispiellosen Erfolgsjahren mit dem FC Barcelona in einer Auszeit, während Ferguson kurz vor dem Ende seiner Karriere stand und einen würdigen Nachfolger suchte.
„Ich hätte mehr Tignanello eingeschenkt“: Sir Alex' größtes Bedauern
Ferguson betont in seinen Erinnerungen, dass er immer wieder an jenen historischen Abend in New York zurückdenkt:
Ein verspätetes Treffen: „Ich habe in den letzten 10 Jahren oft darüber nachgedacht, was passiert wäre, wenn unser Abendessen mit Pep im Jahr 2012 ein paar Monate früher stattgefunden hätte. Damals hatte ich mich noch nicht endgültig entschieden, meine Karriere zu beenden“, schreibt Ferguson.
Der Wunsch, die Zeit zurückzudrehen: „Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, hätten wir uns ein paar Monate früher getroffen. Ich hätte ihm mehr Tignanello (ein berühmter italienischer Premiumwein) eingeschenkt und meine ganze Energie darauf verwendet, ihn davon zu überzeugen, dass seine Zukunft in Manchester (bei Manchester United) liegt.“
„Leider lag die Zukunft genau hier“: Der schottische Trainer deutete auf die Lücke hin, die den Fans im Old Trafford über Jahre hinweg als unerfüllter Wunsch blieb: „Leider. Für uns hätte seine Zukunft genau hier liegen sollen.“
Peps Wahl: Warum der FC Bayern den Vorzug erhielt?
Zum Zeitpunkt des Treffens waren die Pläne des spanischen Trainers bereits gefasst:
Der Gipfel beimFC Barcelona: In nur vier Jahren in der spanischen La Liga hatte Guardiola das Triple gewonnen, mehrere Meisterschaften gefeiert und den Titel in der Champions League geholt.
Die Bundesliga als neue Herausforderung: Der von Erfolgen gesättigte Trainer hatte sich fest vorgenommen, sich in der deutschen Bundesliga zu beweisen, insbesondere bei der Führung des FC Bayern München.
Veränderte Chronologie: Sir Alex verließ ManUtd im Jahr 2013. Guardiola verbrachte drei glanzvolle Jahre in München und wechselte 2016 nicht zu Manchester United, sondern zum erbitterten Stadtrivalen Manchester City.
Was wäre, wenn Guardiola United trainiert hätte...
Diese Aussage von Ferguson hat Fußballfans weltweit in eine Welt voller historischer Hypothesen versetzt:
Die Krise von ManUtd: Nach Fergusons Abgang verlor United unter David Moyes, Louis van Gaal, José Mourinho, Ole Gunnar Solskjær und Erik ten Hag den meisterlichen Geist und kämpfte mit der Identität.
Die Hegemonie von City: In 10 Jahren hat GuardiolaManchester Cityzum mächtigsten Verein der Welt gemacht und alle möglichen Trophäen gewonnen.
Hätte das Gespräch in jenem New Yorker Restaurant 2012 ein paar Monate früher stattgefunden und hätte Sir Alex Guardiola überzeugen können, sähe das Gesicht des Weltfußballs der letzten 10 Jahre – nicht nur in Manchester – völlig anders aus.

















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