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USA führen ab 2026 Sondergebühren für Raumflüge ein

USA führen ab 2026 Sondergebühren für Weltraumflüge ein

Die US-Bundesluftfahrtbehörde (FAA) hat die Einführung eines speziellen Gebührensystems für kommerzielle Weltraumstarts und den Wiedereintritt von Raumfahrzeugen angekündigt. Die neuen Regelungen treten ab 2026 in Kraft und gelten für alle lizenzierten Operationen.

Dies berichtet Ixbt.com.

Gemäß der festgelegten Ordnung wird der Basissatz im Jahr 2026 bei 0,25 US-Dollar pro 0,45 kg Nutzlast liegen. Dabei wurde der maximale Zahlungsbetrag pro Start oder Rückkehr auf 30.000 US-Dollar festgesetzt.

Die eingenommenen Mittel werden für die Finanzierung der Integration von Weltraumflügen in das nationale Luftverkehrssystem verwendet.

Betreiber sind verpflichtet, mindestens 60 Tage vor der Mission Informationen über das Gewicht der Nutzlast bereitzustellen. Die FAA stellt auf Grundlage dieser Daten eine Rechnung aus, die innerhalb von 30 Tagen zu begleichen ist.

Das neue System wird auch für Flüge gelten, die bereits in diesem Jahr begonnen haben.

Unter Berücksichtigung des aktuellen Flugvolumens wird erwartet, dass die jährlichen Einnahmen Millionen von US-Dollar betragen werden. Beispielsweise wird die Gebühr für eine einzelne Starlink-Mission des Unternehmens SpaceX, die 25 bis 29 Satelliten befördert, etwa 8.000 bis 9.000 US-Dollar betragen.

Die Gebührensätze werden schrittweise erhöht. Es ist geplant, dass die Gebühr pro 0,45 kg Nutzlast bis zum Jahr 2033 auf 1,50 US-Dollar steigt, während die Höchstgrenze pro Mission 200.000 US-Dollar erreichen soll.

Diese Maßnahme wird ergriffen, da die Anzahl der kommerziellen Flüge seit 2023 um mehr als 50 Prozent gestiegen ist.

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