KI-Speicher-Startup sammelt 135 Millionen Dollar ein

Jedes Mal, wenn Sie eine Anfrage über ChatGPT senden, durchlaufen die Daten einen echten Staffellauf. Informationen verlassen den Speicher, durchlaufen die CPU zur ersten Verarbeitung, wandern dann zur GPU für komplexe Berechnungen und kehren wieder zurück. Dieser Vorgang wiederholt sich für jedes von Künstlicher Intelligenz (KI) generierte Wort. Das Startup XCENA mit Büros in Südkorea und den USA hat es sich zum Ziel gesetzt, genau dieses systemische Problem zu lösen. Techcrunch.com berichtet .
Das vier Jahre alte Startup hat einen Chip entwickelt, der Rechenkapazitäten so nah wie möglich an den DRAM-Speicher bringt. Dies ermöglicht die Durchführung standardmäßiger Datenoperationen ohne die kostspieligen und energieintensiven "Reisen" zwischen Prozessor und Speicher. Sollte diese Technologie in großem Maßstab eingeführt werden, könnte sie die Kosten für die KI-Infrastruktur drastisch senken. Daher zeigen Investoren großes Interesse: XCENA hat kürzlich 135 Millionen Dollar in einer Serie-B-Finanzierungsrunde eingesammelt, wodurch das Unternehmen mit 570 Millionen Dollar bewertet wird.
Die Gründer von XCENA, Jin Kim, Dohun Kim und Harry Juhyun Kim, sind Experten, die zuvor bei Speicherriesen wie Samsung und SK Hynix tätig waren. "In den letzten Jahrzehnten sind CPUs und GPUs intelligenter geworden, aber der Speicher hat sich nicht verändert. Wir wollen das ändern", sagt Jin Kim. Er betont, dass der Hauptengpass im Bereich KI nicht mehr nur die Rechenleistung ist, sondern die Effizienz des Speichersystems.
Der MX1-Chip des Unternehmens verbindet sich über die CXL-Technologie (Compute Express Link) mit dem Prozessor und verarbeitet Daten direkt im Speichermodul. Laut Unternehmensvertretern können Aufgaben, für die früher 10 Server erforderlich waren, nun auf einem einzigen Server ausgeführt werden. Dies ist eine äußerst attraktive Lösung, insbesondere für Hyperscaler, die Milliarden in die KI-Infrastruktur investieren.
Derzeit befindet sich der MX1-Chip in der Prototypenphase. Geplant ist, die Massenproduktion dieser Chips bis Ende 2026 in den Werken von Samsung aufzunehmen. Das Unternehmen strebt an, ab 2027 erste Umsätze zu erzielen.
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