Fast 2 Millionen SIM-Karten über Gosuslugi in Russland gesperrt

Das Ministerium für digitale Entwicklung, Kommunikation und Massenmedien der Russischen Föderation (Minsifri) hat die ersten Ergebnisse der Löschung illegaler oder unnötiger Telefonnummern über ein neu eingeführtes System bekannt gegeben. Es wird berichtet, dass bisher fast 2 Millionen SIM-Karten mithilfe eines speziellen Dienstes, der am 1. April dieses Jahres gestartet wurde, gesperrt wurden. Dies berichtet Ixbt.com berichtet .
Dieser Dienst wird über das Gosuslugi-Portal abgewickelt. Nutzer können dort alle auf ihren Namen registrierten Mobilfunknummern an einem Ort einsehen und verwalten. Laut ixbt.com haben Nutzer seit dem Start des Systems mehr als 200 Millionen Mal auf den Dienst zugegriffen, um ihre Daten zu überprüfen.
Cybersicherheit und Betrugsbekämpfung
Das Hauptziel des neuen Tools ist der Schutz der Bürger vor mobilem Betrug. In vielen Fällen werden SIM-Karten von Dritten heimlich unter Verwendung persönlicher Daten eröffnet. Wenn Nutzer nun unbekannte Nummern in ihrem persönlichen Konto feststellen, können sie deren Aktivität sofort unterbrechen oder den Vertrag vollständig kündigen.Der Pressedienst von Minsifri stellt fest, dass Informationen über Verträge mit allen Mobilfunkbetreibern zentralisiert sind. Dies ermöglicht es den Bürgern, alle auf ihren Namen laufenden aktiven Kommunikationsleitungen schnell zu überwachen. Infolgedessen sinkt die Zahl der "überflüssigen" Nummern, die für illegale Zwecke verwendet werden könnten, drastisch.
Regionale Bedeutung und digitale Kontrolle
In Usbekistan und anderen GUS-Staaten ist die Registrierung von SIM-Karten und deren Verknüpfung mit einer Person in den letzten Jahren zu einem dringenden Thema geworden. Diese Erfahrung in Russland zeigt, dass ein zentralisiertes Kontrollsystem über ein staatliches Dienstleistungsportal effektiver arbeitet als erwartet. Solche Maßnahmen reduzieren nicht nur Betrug, sondern beenden auch die Unordnung auf dem Telekommunikationsmarkt.Derzeit wurde die Mehrheit der fast 2 Millionen gesperrten Nummern von den Nutzern als "unbekannt" oder "unnötig" eingestuft. Experten glauben, dass solche digitalen Werkzeuge ein wichtiger Schritt zur Gewährleistung der Privatsphäre sind. In Zukunft soll das System weiter verbessert und die Geschwindigkeit des Datenaustauschs mit den Betreibern erhöht werden.
Zur Erinnerung: Dieser Dienst steht allen russischen Abonnenten offen, und es ist möglich, nicht nur persönliche, sondern auch geschäftliche Nummern zu überprüfen. Dies dient als wichtiges Instrument zur Gewährleistung von Transparenz und zur Bekämpfung des illegalen Verkaufs von SIM-Karten.















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