Digitaler Pass für KI-Agenten: Startup NewCore sammelt 66 Millionen Dollar ein

Großkonzerne weltweit beginnen, KI-Agenten nicht mehr nur als Software-Tools, sondern als vollwertige Mitarbeiter einzustellen. In diesem Zusammenhang ist die Frage der Sicherheit und Identifizierung dieser digitalen „Mitarbeiter“ in den Fokus gerückt. Das Cybersicherheits-Startup NewCore hat seine Tätigkeit offiziell aufgenommen und 66 Millionen Dollar investiert, um genau dieses Problem zu lösen. Dies berichtet Techcrunch.com berichtet .
An der Investitionsrunde unter der Leitung des Risikokapitalfonds Cyberstarts beteiligten sich große Unternehmen wie Index Ventures und Evolution Equity Partners. Nach dieser Finanzierung wurde der Marktwert von NewCore auf 300 Millionen Dollar geschätzt. Das Hauptziel des Startups ist die Schaffung eines Systems zur Authentifizierung, Verwaltung und Überwachung der Aktivitäten von KI-Agenten in Unternehmensnetzwerken.
Derzeit integrieren viele globale Unternehmen KI-Agenten in ihre Arbeitsprozesse. Goldman Sachs beispielsweise testete im vergangenen Jahr die auf Programmierung spezialisierte KI Devin als neuen Mitarbeiter. Der Beratungsriese McKinsey gab dieses Jahr bekannt, dass neben seinen 60.000 menschlichen Mitarbeitern 25.000 KI-Agenten tätig sind. Solche Trends erfordern einen neuen Ansatz für das Management digitaler Arbeitskräfte.
Alte Systeme sind nicht für die neue Ära bereit
Laut Zohar Alon, Gründer und CEO von NewCore, sind bestehende Identifizierungssysteme zum schwächsten Glied der Unternehmenssicherheit geworden. Seiner Meinung nach können Plattformen mit einer 15- bis 20-jährigen Geschichte die Komplexität und den Umfang, die durch KI-Agenten entstehen, nicht bewältigen. In einem Interview mit TechCrunch betonte Alon, dass „alte Systeme bald zwangsläufig versagen werden“.Die NewCore-Plattform soll die Identitäten von Menschen und KI-Agenten in einem einzigen System vereinen. Das Startup vertritt die Ansicht, dass KI-Agenten nicht als einfache Service-Konten, sondern als „Bürger erster Klasse“ mit eigenen Rechten, Lebenszyklen und Berechtigungen betrachtet werden sollten. Dies ermöglicht es Sicherheitsteams, die Aktionen jedes Bots präzise zu verfolgen.
Das Gründerteam des Unternehmens besteht aus Experten mit umfangreicher Erfahrung im Bereich Cybersicherheit. Zohar Alon gründete zuvor das Startup Dome9 und verkaufte es an Check Point. Zu den weiteren Teammitgliedern gehören Amihai Neiderman, ehemaliger Leiter der berühmten israelischen Einheit Unit 8200, und Erez Yarkoni, ehemaliger IT-Direktor bei T-Mobile USA.
Eine Lösung gegen Marktstagnation
Zohar Alon sagt, die Idee für NewCore sei 2023 entstanden, als er das Technologiebudget eines großen Unternehmens überprüfte. Trotz der enormen Summen, die für Identifizierungsdienste gezahlt wurden, waren die Kunden mit der Qualität der bestehenden Anbieter völlig unzufrieden. Dies deutet auf mangelnden Wettbewerb und technologische Stagnation auf dem Markt hin.Während sich die digitale Transformation auch in Usbekistan beschleunigt, nimmt der Einsatz von KI-Bots im Banken- und Finanzsektor zu. Lösungen wie NewCore könnten für lokale Unternehmen in Zukunft entscheidend sein, um sich gegen Cyberangriffe zu schützen und automatisierte Systeme zu regulieren.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Identifizierung und Überwachung von KI-Agenten zu einer neuen Front der Cybersicherheit wird, da sie zu einem festen Bestandteil der Belegschaft werden. Indem NewCore diese Lücke schließt, will das Unternehmen einen neuen Standard für das Management digitaler Mitarbeiter in der Unternehmenswelt setzen.
















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