Anthropic kämpft gegen Klimakrise: AI-Riese tritt Frontier-Koalition bei

Anthropic kämpft gegen Klimakrise: AI-Riese tritt Frontier-Koalition bei

Anthropic, eines der führenden Startups im Bereich der künstlichen Intelligenz, ist das erste AI-Unternehmen geworden, das der Frontier-Klimakoalition beigetreten ist. Dieser Schritt wird als wichtiger strategischer Akt gewertet, um den steigenden Energieverbrauch und die negativen Umweltauswirkungen zu reduzieren, die aus der rasanten Entwicklung von AI-Technologien resultieren. Laut TechCrunch und ixbt.com hat Anthropic einen Teil eines neuen Finanzpakets in Höhe von 915 Millionen Dollar übernommen. Dies berichtet Techcrunch.com Nachrichten berichtet.

Die Frontier-Koalition wurde von Tech-Giganten wie Stripe, Google und Shopify ins Leben gerufen, um Technologien zur Entfernung von Kohlendioxid (CO2) aus der Atmosphäre zu unterstützen. Mit dem Beitritt von Anthropic hat sich der Gesamtfonds der Koalition fast verdoppelt und erreichte 1,8 Milliarden Dollar. Bisher hat Frontier Verträge im Wert von 700 Millionen Dollar zur Entfernung von 1,8 Millionen Tonnen Kohlenstoff in über 50 Projekten unterzeichnet.

Künstliche Intelligenz und ökologische Verantwortung

In den letzten Jahren wurde für das Training und den Betrieb von AI-Modellen, insbesondere Systemen wie ChatGPT und den Claude-Bots von Anthropic, eine enorme Menge an elektrischer Energie benötigt. Dies führt zu einer Vergrößerung des "ökologischen Fußabdrucks" der Technologieunternehmen. Anthropic hatte bisher keine Nachhaltigkeitsberichte veröffentlicht, doch der Beitritt zu Frontier ist sein erster ernsthafter Schritt im Kampf gegen den Klimawandel.

Unternehmen erwerben über Frontier Zertifikate für die Kohlenstoffentfernung. Dieser Mechanismus ähnelt Gewinn- und Verlustrechnungen in Bilanzen und ermöglicht es einem Unternehmen, die Menge der ausgestoßenen Schadgase durch aus der Atmosphäre zurückgewonnenen Kohlenstoff auszugleichen. Dies ist besonders wichtig für Sektoren wie die Luftfahrt, die derzeit nur schwer vollständig "grün" gestaltet werden können.

Neue Strategie: Qualität vor Quantität

Frontier gab bekannt, seine Strategie zu ändern und sich auf größere und effizientere Technologien zu konzentrieren, anstatt viele kleine Projekte zu finanzieren. Gemäß der neuen Ausrichtung haben Projekte Priorität, die jährlich mindestens 1 Milliarde metrische Tonnen (Gigatonne) CO2 entfernen können. Die Liste der von der Koalition unterstützten Technologien umfasst:

  • Direct Air Capture (DAC);
  • Kohlenstoffbindung durch Beschleunigung der natürlichen Verwitterung von Gesteinen;
  • Gasabsorption durch Verringerung der Versauerung des Meerwassers;
  • Produktion von Bio-Ölen und Nutzung von Biomasse.
Experten glauben, dass der Eintritt von Unternehmen wie Anthropic in diesen Bereich die Entstehung einer neuen Industrie zur Kohlenstoffentfernung anstoßen wird. Vertreter von Frontier betonen jedoch, dass diese Projekte nicht ewig finanziert werden. Jedes Startup, das einen neuen Vertrag unterzeichnet, muss beweisen, dass es in Zukunft auch ohne staatliche Subventionen überlebensfähig ist.

Solche globalen Initiativen sind auch für Regionen von großer Bedeutung, die anfällig für den Klimawandel sind, wie etwa Usbekistan. Die steigende ökologische Verantwortung globaler Tech-Konzerne schafft die Grundlage für eine Entwicklung der digitalen Wirtschaft, die die Umwelt nicht schädigt.

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Nodirbek Razzokov
«ZAMIN.UZ» Redakteur

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