Meta beginnt mit der Erstellung von KI-Bildern aus Instagram-Fotos

Meta beginnt mit der Erstellung von KI-Bildern aus Instagram-Fotos

Meta hat eine neue KI-Funktion namens Muse Image in seine sozialen Netzwerke integriert. Dieses Tool ermöglicht es Nutzern nicht nur, neue Bilder zu erstellen, sondern auch vorhandene Fotos zu bearbeiten und sogar Werbeinhalte direkt in der App zu generieren. Ein Aspekt der neuen Technologie sorgt jedoch für heftige öffentliche Debatten: Das System hat das Recht, persönliche Fotos von öffentlichen Profilen zu verwenden. Dies berichtet Techcrunch.com berichtet.

Mit der Muse Image-Funktion kann jeder Nutzer ein Foto aus dem öffentlichen Profil einer anderen Person markieren (taggen) und es verwenden, um ein neues KI-Bild zu erstellen. Bisher sind nur private Konten und Profile von Nutzern unter 18 Jahren automatisch von diesem System ausgeschlossen. In allen anderen Fällen können Fremde Ihre Fotos mithilfe von KI verändern oder bearbeiten.

Datenschutz- und Sicherheitsbedenken

Experten sind der Meinung, dass diese Neuerung eine ernsthafte Bedrohung für die Privatsphäre darstellt. Das Hauptproblem besteht darin, dass die Nutzer nicht wissen, dass ihre Fotos zur Generierung verwendet werden, da das System keine Benachrichtigungen sendet. Dies kann wiederum zu negativen Situationen wie Belästigung, Identitätsdiebstahl (Impersonation) und der unbefugten Bearbeitung des eigenen Abbilds führen.

Laut einer Umfrage des Pew Research Center gaben 35 Prozent der Befragten an, besorgt über den so weitreichenden Einsatz von KI zu sein. Metas vergangene Kontroversen im Zusammenhang mit Nutzerdaten, insbesondere der Cambridge Analytica-Skandal und die 2019 von der Federal Trade Commission (FTC) verhängte Geldstrafe in Höhe von 5 Milliarden Dollar, verstärken die öffentliche Skepsis zusätzlich.

Maßnahmen zum Schutz von Fotos

Wenn Sie nicht möchten, dass Ihre Fotos zur Erstellung von KI-Modellen verwendet werden, können Sie einige Maßnahmen ergreifen. Der derzeit effektivste Weg ist die Umstellung des Instagram-Profils auf den privaten Modus. Es gibt auch die Möglichkeit, die Nutzungsrechte für Inhalte über die Einstellungen einzuschränken. In einer Zeit, in der Technologiegiganten im Wettlauf um die Einführung neuer KI-Tools stehen, ist es für Nutzer wichtig, die Kontrolle über ihre Daten zu behalten.

Laut ixbt.com plant Meta, diese Funktion weiter zu verbessern, doch Anwälte und Datenschützer fordern mehr Transparenz vom Unternehmen. Experten sind der Ansicht, dass der Nutzer genau wissen muss, wie und von wem sein Foto verwendet wird. Bisher hat das Unternehmen nicht offiziell auf diese Einwände reagiert.

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