Einzigartige 7.000 Jahre alte Grabstätten in Kasachstan entdeckt

Einzigartige Grabstätten aus der Steinzeit wurden von Archäologen in der Region Kostanay in Kasachstan entdeckt. Eine Expedition der Akhmet-Baitursynuly-Regionaluniversität Kostanay fand im archäologischen Gebiet Shili im Bezirk Ovulkol drei antike Grabstätten, die auf das 7. bis 5. Jahrtausend v. Chr. datiert werden. Dies berichtete die Kazinform Agentur.
Es wurde mitgeteilt, dass die Funde zur antiken Mahanjar-Kultur gehören und unter den Bodenbelägen antiker Wohnstätten entdeckt wurden. Bei den Ausgrabungen im Gebiet konnten die Überreste eines Kindes und zweier Erwachsener geborgen werden.
Experten betonen, dass Grabstätten aus dieser Zeit äußerst selten sind. Laut der Archäologin Irina Shevnina ist dieser Fund eine bedeutende wissenschaftliche Entdeckung, nicht nur für die Region Kostanay, sondern für die gesamte Archäologie Kasachstans.

Während der Expedition wurden auch Werkzeuge aus Stein und Knochen, Keramik, antiker Schmuck sowie verschiedene archäologische Artefakte identifiziert. Zudem setzen die Wissenschaftler die Untersuchung der Überreste antiker halbunterirdischer Wohnbauten der Mahanjar-Kultur fort.
Forscher merken an, dass die Tradition, Menschen unter dem Boden eines Hauses zu bestatten, Zentralasienauch in einigen neolithischen Kulturen vorkam. Durch die neuen Funde planen die Wissenschaftler, umfassendere Informationen über die Lebensweise, religiösen Überzeugungen, Bräuche und das soziale Leben der Menschen jener Zeit zu gewinnen.
Derzeit laufen die Ausgrabungen und wissenschaftlichen Forschungsarbeiten weiter. Experten führen eine eingehende Analyse der gefundenen Überreste und Artefakte durch, um deren genaues Alter, Ursprung und historische Bedeutung zu bestimmen.

















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