Zahl der Todesopfer nach schwerem Erdbeben in Venezuela auf über 4.100 gestiegen

Die Zahl der Menschen, die bei dem schweren Erdbeben im Juni in Venezuela ums Leben kamen, ist weiter gestiegen. Nach neuesten offiziellen Angaben hat die Zahl der Opfer der Naturkatastrophe 4.118 erreicht. Dies berichtete die Agentur TASS unter Berufung auf Informationen des Präsidenten der venezolanischen Nationalversammlung, Jorge Rodríguez. Er teilte mit, dass infolge der Katastrophe
16.740 Menschen unterschiedlich schwere Verletzungen erlitten haben. Zudem haben 17.907 Bürger ihr Zuhause verloren und sind vorübergehend obdachlos. Durch die starken Erschütterungen wurden im ganzen Land 190 Gebäude vollständig zerstört und weitere 856 Bauwerke schwer beschädigt. Während der groß angelegten Such- und Rettungsaktionen der Einsatzkräfte konnten
6.462 Menschen lebend aus den Trümmern gerettet werden. Zur medizinischen Versorgung der Betroffenen wurden in Krankenhäusern und medizinischen Einrichtungen 29.966 Patienten behandelt. Offiziellen Angaben zufolge wurden bisher
86.794 Familien vom Staat und speziellen Diensten mit verschiedenen Hilfsleistungen unterstützt. Zudem wurden an die betroffene Bevölkerung 9.766 Tonnen an Lebensmitteln geliefert. Zur Erinnerung: Das
schwere Erdbeben in Venezuela ereignete sich am Abend des 24. Juni. Damals wurden innerhalb von nur 40 Sekunden zwei starke Erdstöße mit Magnituden von 7,2 und 7,5 registriert. Die Epizentren des Bebens lagen im Bundesstaat Yaracuy, etwa 10 Kilometer voneinander entfernt. Rettungskräfte arbeiten in den Trümmern eines zerstörten Gebäudes.

















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