Achtung Autofahrer: Konten werden über gefälschte Tankstellenkarten gestohlen

Cyberkriminelle haben eine neue Betrugsmasche gestartet, die die aktuellen Probleme von Autofahrern ausnutzt. Ein von F6-Experten identifiziertes Netzwerk aus über 60 Phishing-Seiten zielt darauf ab, die persönlichen Profile von Nutzern in Messengern zu kapern. Diese Angriffe erregen schnell die Aufmerksamkeit der Fahrer, insbesondere in Situationen wie Kraftstoffknappheit oder Preisschwankungen. Dies berichtet Ixbt.com meldet. berichtet.
Experten stellen fest, dass die Zahl dieser Angriffe im Juli sprunghaft angestiegen ist, da das Interesse von Autobesitzern an Informationen über Benzin- und Dieselvorräte an Tankstellen zunahm. Die betrügerischen Ressourcen kopieren geschickt echte Online-Karten und bieten dem Nutzer die Möglichkeit, die Kraftstoffart nach Region auszuwählen.
Wie funktioniert das Phishing-Schema?
Nachdem der Nutzer auf der gefälschten Website die gewünschte Kraftstoffart und Region ausgewählt hat, zeigt das System vermeintliche "Suchergebnisse" an. Um die Daten zu bestätigen oder auf die vollständige Karte zuzugreifen, wird der Nutzer aufgefordert, seine Telefonnummer einzugeben und den per SMS erhaltenen Code einzutragen. Genau hier liegt die Hauptgefahr: Der eingegebene Code ermöglicht es Kriminellen, auf das Telegram- oder andere Messenger-Konto des Nutzers zuzugreifen.Sobald die Betrüger das Konto übernommen haben, können sie persönliche Korrespondenz lesen, Kontaktlisten kopieren und im Namen des Eigentümers verschiedene Nachrichten verbreiten. Dies führt nicht nur zum Abfluss persönlicher Daten, sondern ebnet auch den Weg für weitere betrügerische Handlungen, wie etwa das Bitten um Geld bei Verwandten des Nutzers.
Nicht nur Autofahrer sind das Ziel
Laut F6-Daten wurde dieses Phishing-Netzwerk zwischen Mai und Juli 2024 aktiv aufgebaut. Die Kriminellen beschränken sich nicht nur auf Dienste für Autofahrer, sondern nutzen auch andere bekannte Marken als Tarnung. Dazu gehören:- Große Marktplätze und Handelsplattformen;
- Beliebte soziale Netzwerke;
- Video-Hosting-Dienste und Online-Spiele (z. B. Brawl Stars).
Experten für Cybersicherheit raten dringend davon ab, SMS-Bestätigungscodes auf verdächtigen Websites einzugeben und vor der Nutzung einer Ressource die Korrektheit der Adresse (URL) zu überprüfen. Zudem erhöht die Aktivierung der Two-step verification in Messengern die Kontosicherheit erheblich.

















Kommentare 0
…