Hinge-Gründer kehrt Dating-Apps den Rücken und entwickelt neuen KI-Dienst

Justin McLeod, Gründer der Plattform Hinge, hat sein neues Projekt namens Overtone vorgestellt, mit dem er die Welt des digitalen Datings revolutionieren will. Für die Entwicklung des Startups konnte er bereits 18 Millionen Dollar an Investitionen gewinnen. Das Hauptziel des Projekts ist es, Nutzer von lästigem „Swipen“ und endlosen Profillisten klassischer Dating-Apps zu befreien. Dies berichtet Techcrunch.com berichtet .
Bemerkenswert ist, dass sich die Match Group, Eigentümer bekannter Apps wie Tinder und OkCupid, sowie die Risikokapitalgeber FirstMark Capital und Pace Capital an der Finanzierung des neuen Projekts beteiligen. Nachdem Justin McLeod letztes Jahr als CEO von Hinge zurückgetreten war, begann er an einem völlig neuen Ansatz zur Lösung bestehender Probleme in der Dating-Branche zu arbeiten.
Overtone: Kein Dating-App, sondern ein persönlicher Assistent
In einem Blog-Post betonte McLeod, dass Overtone keine Dating-App im herkömmlichen Sinne sei. Ihm zufolge werde es auf dieser Plattform keine Profile geben, die Menschen auf bloße Statistiken, Zitate und Fotos reduzieren. Der Dienst setzt primär auf Sprachkommunikation und KI-Funktionen, um für Nutzer hochgradig kuratierte Begegnungen zu organisieren.Eine Studie von Forbes Health aus dem Jahr 2024 zeigt, dass 78 % der Nutzer von Dating-Apps unter emotionaler Erschöpfung (Burnout) leiden. Obwohl Menschen durchschnittlich 51 Minuten pro Tag in den Apps verbringen, führt dies selten zu bedeutsamen Beziehungen. Overtone zielt genau darauf ab, dieses Problem zu lösen, indem der Fokus auf Qualität statt auf Quantität gelegt wird.
Laut ixbt.com nutzt die Plattform KI, um jeden Menschen tiefgreifend zu verstehen, indem sie deren Stimme und einzigartige Geschichten analysiert. Anschließend wählt das System basierend auf Beziehungspsychologie die passendsten Kandidaten aus und erklärt transparent, warum eine bestimmte Person gut zu einem passt. Dieser Prozess befreit den Nutzer von der Notwendigkeit, Hunderte von Profilen durchzusehen.
Experten und Zukunftspläne
Um den Erfolg des Projekts zu sichern, wurden Experten wie die bekannte Paartherapeutin Esther Perel, Match Group-Vorstand Spencer Rascoff und Leadership-Beraterin Diana Chapman in den Beirat berufen. Dies unterstreicht, dass Overtone nicht nur eine technologische Entwicklung ist, sondern ein ernsthaftes Projekt mit psychologischem Fundament.Derzeit testen auch andere neue Apps wie Ditto und Date Drop Methoden des KI-gestützten Matchmakings. McLeods Erfahrung und die Unterstützung durch große Investoren könnten Overtone jedoch zum Marktführer machen. Der Dienst soll noch in diesem Jahr in ausgewählten Regionen starten.
Solche Technologien sind natürlich auch für Nutzer in Usbekistan von Interesse. Da sich die Kultur des digitalen Datings auch auf dem lokalen Markt entwickelt, sind viele von der oberflächlichen Art bestehender Apps ermüdet. KI-basierte Sprachassistenten könnten in Zukunft dazu beitragen, echte zwischenmenschliche Kommunikation wiederherzustellen.

















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