Die Ära nach der ISS: Roskosmos und NASA erzielen Einigung über neue Stationen

Die Ära nach der ISS: Roskosmos und NASA erzielen Einigung über neue Stationen

Obwohl die Internationale Raumstation (ISS) kurz vor dem Ende ihrer Betriebszeit steht, wollen Russland und die USA ihre Zusammenarbeit bei der Erforschung des Weltraums nicht beenden. Roskosmos und NASA haben eine Vereinbarung getroffen, technische Lösungen auszutauschen und die Arbeiten bei der Schaffung ihrer eigenen nationalen Orbitalstationen zu koordinieren. Dieser Schritt ist von entscheidender Bedeutung für die globale Sicherheit im Weltraum und die technologische Kontinuität. Dies berichtet Ixbt.com berichtet .

Laut dem stellvertretenden Generaldirektor von Roskosmos, Dmitri Bakanow, beabsichtigen die Parteien, die Beziehungen auch nach dem Ende des ISS-Betriebs aufrechtzuerhalten. Das Hauptziel ist es, die Kompatibilität der neuen Stationen beider Länder zu gewährleisten und technische Standards zu vereinheitlichen. Dies wird es in Zukunft ermöglichen, sich in Notfällen gegenseitig zu helfen oder gemeinsame wissenschaftliche Projekte durchzuführen.

Einheitliche technische Standards und Zukunftspläne

Auch Vertreter der NASA betonten die Bedeutung dieser Zusammenarbeit und erklärten, dass es in erster Linie um gemeinsame technische Standards gehe, die auf den zukünftigen russischen und US-amerikanischen Stationen angewendet werden sollen. Ein solcher Ansatz dient dazu, die internationale Integration in der Raumfahrtindustrie aufrechtzuerhalten. Laut ixbt.com haben sich die Parteien in drei Hauptbereichen auf einen Konsens geeinigt.

Diese Erklärungen erfolgten nach dem erfolgreichen Start des bemannten Raumschiffs Soyuz MS-29 vom Kosmodrom Baikonur. Die Trägerrakete Soyuz-2.1a startete am 14. Juli um 19:48 Uhr Taschkenter Zeit und koppelte kurz darauf an die ISS an. Dieser Flug wird als praktischer Beweis der laufenden Zusammenarbeit angesehen.

Im Rahmen der neuen Mission trafen die Roskosmos-Kosmonauten Pjotr Dubrow und Anna Kikina sowie der NASA-Astronaut Anil Menon auf der Station ein. Ihre Mission im All ist auf 261 Tage angelegt. Während dieser Zeit werden die Besatzungsmitglieder nicht nur die Sicherheit der Station gewährleisten, sondern auch umfangreiche wissenschaftliche Programme durchführen.

Wissenschaftliche Forschung und Weltraumausstiege

Das Aufgabenspektrum der Besatzung ist sehr breit gefächert:

  • Durchführung von 38 komplexen Experimenten im Rahmen des russischen wissenschaftlichen Programms;
  • Zwei Weltraumausstiege zur Wartung und technischen Unterstützung;
  • Erprobung von Technologien, die für Orbitalstationen der neuen Generation erforderlich sind.
Obwohl das ISS-Projekt zu Ende geht, zeigt dieser wissenschaftlich-technische Dialog zwischen Russland und den USA, dass eine professionelle Zusammenarbeit existiert, die über politische Gegensätze hinausgeht. Auch wenn die zukünftigen nationalen Stationen unabhängig voneinander sein werden, hält ihr Betrieb auf der Grundlage gemeinsamer Standards die Türen zum Weltraum für die gesamte Menschheit offen.

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