Projekt für riesiges nuklear betriebenes Containerschiff in den USA genehmigt

Ein bedeutender Schritt zur Umstellung des Seeverkehrs auf umweltfreundliche und hocheffiziente Energiequellen wurde vollzogen. Das American Bureau of Shipping (ABS) hat offiziell das Konzept eines riesigen Containerschiffs genehmigt, das mit zwei kleinen modularen Reaktoren ausgestattet ist und vom südkoreanischen Institut KRISO entwickelt wurde. Es wird erwartet, dass dieses Projekt eine neue Ära für die Nutzung von Kernenergie in der zivilen Handelsflotte einläutet. Dies berichtet Ixbt.com berichtet .
Das Schiff der neuen Generation hat eine Kapazität von 15.000 TEU (20-Fuß-Standardcontainer) und nutzt als primäre Energiequelle Flüssigsalzreaktoren (Molten Salt Reactor, MSR). Laut ixbt.com arbeitet diese Technologie im Gegensatz zu herkömmlichen U-Boot-Reaktoren unter niedrigem Druck. Dies reduziert das Explosionsrisiko bei Unfällen drastisch und erhöht die Sicherheit des Schiffes auf ein hohes Niveau.
Technologischer Vorsprung und Sicherheitsmaßnahmen
Der größte Vorteil von MSR-Reaktoren besteht darin, dass sie über mehrere Jahre hinweg ohne zusätzliches Auftanken und ohne komplexe Wartung kontinuierlich betrieben werden können. Dies ermöglicht internationalen Reedereien Treibstoffkosten zu sparen und die Schadstoffemissionen in die Atmosphäre auf null zu senken. Die Reaktoren sind mit einem speziellen Energiespeichersystem kombiniert, das die Last während der Manöver des Schiffes intelligent zwischen Reaktor und Batterien verteilt.Auch die Schiffskonstruktion wurde vollständig an die neue Technologie angepasst. Der Wegfall herkömmlicher Treibstofftanks und Schornsteine schuf zusätzlichen Laderaum. Der Reaktorraum befindet sich im sichersten Teil des Rumpfes – in der Mitte. In diesem Bereich ist die Verformungswahrscheinlichkeit gering, wodurch der Reaktor bei einer seitlichen Kollision maximal geschützt ist.
Besatzungssicherheit und Zukunftspläne
Die Projektautoren haben auch die Gesundheit der Besatzungsmitglieder in den Vordergrund gestellt. Wohnräume und Arbeitsbereiche wurden in den Bug des Schiffes verlegt, also so weit wie möglich vom Reaktorraum entfernt. KRISO-Experten führten hydrodynamische Tests durch und bewiesen, dass das Schiff selbst bei starkem Seegang eine Geschwindigkeit von 25 Knoten (ca. 46 km/h) beibehalten kann.Dieses Projekt wird in Zusammenarbeit mit Samsung Heavy Industries und dem Korea Atomic Energy Research Institute (KAERI) umgesetzt. Derzeit wird an einem speziellen Reaktor namens MARINA gearbeitet. In der nächsten Phase werden detaillierte Ingenieurarbeiten abgeschlossen, um alle Systeme vollständig in den Schiffsrumpf zu integrieren. Sollte das Projekt erfolgreich sein, könnten umweltfreundliche und kostengünstigere Seewege in den Logistikketten für Produkte, die in Länder wie Usbekistan geliefert werden, entstehen.
















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