NVIDIA und Japan Partnerschaft: Eine neue KI-Ära für Industrieroboter beginnt

Der zweitägige Besuch von NVIDIA-CEO Jensen Huang in Tokio markierte einen Wendepunkt im japanischen Technologie-Ökosystem. Als Ergebnis dieses Besuchs wurden strategische Vereinbarungen zwischen NVIDIA und japanischen Industriegiganten getroffen, um eine nationale KI-Fabrik zu errichten, in der Robotik zusammenzuarbeiten und Komponenten für Chips zu liefern. Laut ixbt.com zielt diese Partnerschaft darauf ab, Japans Position in der globalen Industrie mithilfe von KI wiederherzustellen. Dies berichtet Techcrunch.com berichtet.
Jensen Huang betonte, dass die nächste Phase der KI-Technologie Fabriken, Roboter und physische Maschinen betreffen wird. Mit seiner reichen Fertigungsgeschichte ist Japan der am besten geeignete Ort, um in dieser Ära der "physischen KI" (physical AI) führend zu sein. Während eine Investition von 5 Millionen Dollar durch Sega vor 30 Jahren NVIDIA vor dem Bankrott bewahrte, brauchen sich heute beide Seiten gegenseitig, um im globalen Technologiewettlauf zu gewinnen.
Noetra-Projekt und souveräne KI-Strategie
Japan möchte nicht, dass seine Fabriken und Roboter von KI-Systemen aus den USA oder China abhängig sind. Zu diesem Zweck hat die Regierung 44 lokale Unternehmen, darunter SoftBank, Sony, NEC und Honda, zusammengebracht, um das Noetra-Projekt zu starten. Offizielles Tokio plant, in den nächsten fünf Jahren 1 Billion Yen (ca. 6,2 Milliarden Dollar) in diesen Sektor zu investieren. Das Ziel ist es, ein eigenes Software-"Gehirn" zur Steuerung der Maschinen zu schaffen.Obwohl die Software lokal ist, wird die für ihre Erstellung erforderliche Hardware von NVIDIA geliefert. Das amerikanische Unternehmen baut ein riesiges Rechenzentrum namens "Vera Rubin AI factory", das 2028 in Betrieb gehen soll. Dieses Zentrum wird mit 13.750 Vera CPUs und 27.500 Rubin GPUs ausgestattet sein und eine Leistung von 140 MW haben.
Revolution in der Robotik und Automobilindustrie
Industriegiganten wie Fanuc, Yaskawa, Kawasaki Heavy und Hitachi haben begonnen, eine neue Generation von Robotern zu entwickeln, die auf den Cosmos-Modellen von NVIDIA basieren. NVIDIA stellte das Modell Cosmos 3 Edge vor, das auf speziellen Jetson Thor-Chips läuft und es Robotern ermöglicht, komplexe Entscheidungen direkt auf dem Gerät ohne Cloud-Server zu treffen. Laut Jensen Huang ist dies eine Chance für Japan, die Industrie neu zu erfinden.Im Automobilsektor baut Toyota die Partnerschaft mit NVIDIA weiter aus. Toyota wird die NVIDIA Drive-Plattform in seinen Fahrzeugen der nächsten Generation einsetzen. Dieses System umfasst nicht nur intelligente Funktionen zur Fahrerunterstützung, sondern auch Systeme zur Simulation von Produktionslinien und zur Analyse des Verkehrs. Toyota ist hier vorsichtiger als Unternehmen wie Tesla oder Waymo und verfolgt einen Weg der Automatisierung unter Beibehaltung der Fahrerkontrolle.
Japans langfristige Strategie umfasst folgende Ziele:
- Einsatz von 10 Millionen KI-gestützten Robotern in 18 verschiedenen Sektoren bis 2040;
- Eroberung von mehr als 30 % des globalen KI-Robotikmarktes;
- Gewinnung von insgesamt 65 Milliarden Dollar an Investitionen aus dem öffentlichen und privaten Sektor.

















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