Iran setzt USA ein zwei- bis dreitägiges Ultimatum: Neue Drohung ausgesprochen

Iran setzt USA ein zwei- bis dreitägiges Ultimatum: Neue Drohung ausgesprochen

Das Korps der Islamischen Revolutionsgarden des Iran hat angekündigt, dass die Vergeltungsmaßnahmen drastisch verschärft werden, falls die US-Angriffe anhalten. Einem Sprecher des Korps zufolge könnten nach weiteren zwei bis drei Tagen der Angriffe „umfassende Offensivoperationen“ beginnen.

Diese Erklärung erfolgte zu einem Zeitpunkt, als das US-Zentralkommando den Beginn einer neuen Angriffswelle gegen den Iran bekannt gab.

Was hat die iranische Seite mitgeteilt?

Laut dem staatlichen Fernsehsender IRIB erklärte Mohsen Rezaee, Berater des Obersten Führers des Iran und hochrangiger Offizier des Korps, dass Teheran seine Vergeltungsoperationen ausweiten werde, sollten die US-Aktionen fortgesetzt werden.

„Wenn die US-Angriffe noch zwei bis drei Tage andauern, werden wir umfassende Offensivoperationen starten“, sagte er.

Rezaee machte keine detaillierten Angaben zum Ausmaß oder zu den konkreten Zielen der potenziellen Schläge.

Warnung auch an Länder im Nahen Osten ausgesprochen

Der iranische Beamte betonte, dass kein Land in der Region sich vollständig vor den Offensivaktionen Teherans schützen könne.

Diese Aussage kann als Warnung an US-Militärbasen im Nahen Osten und an die umliegenden Staaten gewertet werden. Es wurde jedoch nicht spezifiziert, welche Länder oder Einrichtungen gemeint sind.

CENTCOM meldet Beginn neuer Schläge

Zuvor hatte das US-Zentralkommando (CENTCOM) mitgeteilt, dass eine weitere Angriffswelle gegen den Iran begonnen habe.

In der Erklärung des Kommandos hieß es, die Operationen würden auf Anweisung des US-Präsidenten durchgeführt.

„Diese Angriffe zielen darauf ab, die militärischen Fähigkeiten des Iran weiter zu schwächen, wie vom Oberbefehlshaber angeordnet“, heißt es in der Erklärung.

Auch die US-Seite hat keine vollständigen Informationen über das genaue Ausmaß oder die Ergebnisse der Schläge vorgelegt.

Spannungen in der Region könnten weiter eskalieren

Die scharfen gegenseitigen Erklärungen der Parteien deuten darauf hin, dass sich die Lage im Nahen Osten weiter verschlechtern könnte.

Sollten die USA ihre Angriffe fortsetzen und der Iran die versprochenen Operationen einleiten, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass der Konflikt auch auf andere Länder der Region übergreift. Bisher gibt es keine Informationen über neue Initiativen für einen diplomatischen Dialog oder eine Deeskalation.

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