IP-Adressleck in Apple Private Relay entdeckt

Im Private-Relay-Feature des Safari-Browsers von Apple, das dem Schutz der Privatsphäre von Nutzern dient, wurden schwerwiegende Schwachstellen entdeckt. ixbt.com Laut Informationen von ixbt.com und 404 Media gibt es Schwachstellen, die es ermöglichen, dieses Schutzsystem zu umgehen und die echte IP-Adresse eines Nutzers zu ermitteln. Dadurch wird die Sicherheitsfrage für Millionen von Abonnenten, die auf Privatsphäre im Internet angewiesen sind, noch dringlicher. TechCrunch.com berichtet .
In einem am Dienstag veröffentlichten Blogbeitrag erklärten die Forscher Talal Haj Bakry und Tommy Mysk, dass das Problem mit drei Eigenschaften von WebKit zusammenhängt, der Webbrowser-Engine, die von allen Browsern auf iOS-Geräten verwendet wird. Ihren Angaben zufolge verhindert die Schwachstelle, dass das Datenschutztool seine Aufgabe vollständig erfüllt, und legt echte Netzwerkadressen offen.
Unterschiede zwischen Datenschutz und VPN
Wie die Experten betonten, ist Private Relay kein herkömmlicher VPN-Dienst (Virtual Private Network). Während ein VPN Daten auf Systemebene schützt, funktioniert Apples Feature nur innerhalb des Safari-Browsers. Außerdem steht der Dienst ausschließlich zahlenden iCloud+-Abonnenten zur Verfügung. Deshalb könnten Nutzer gefährdet sein, während sie glauben, ihre Online-Aktivitäten seien vollständig verborgen.Die Forscher, die das Problem aufgedeckt haben, starteten eine spezielle Website. Damit kann jeder überprüfen, ob seine echte IP-Adresse trotz aktiviertem Private Relay vom Gerät nach außen dringt. Auch Mitarbeiter von TechCrunch bestätigten bei Tests am Dienstag, dass die Website ihre echten IP-Adressen erfolgreich ermitteln konnte.
Beziehungen zu Apple und künftige Maßnahmen
Der Forscher Tommy Mysk schrieb auf seiner X-Seite, dass sie beschlossen hätten, Apple die Schwachstelle nicht offiziell zu melden. Seinen Angaben zufolge habe die bisherige Erfahrung gezeigt, dass die Kommunikation mit dem Unternehmen monatelang dauern könne, Meldungen ignoriert würden und die Auswirkungen des Problems in manchen Fällen vollständig abgestritten würden. Apple hat bisher keine offizielle Stellungnahme zu dem Vorfall abgegeben.Die Experten, die das Problem entdeckt haben, erklärten dennoch, dass sie in den von ihnen entwickelten privaten Browser Psylo spezielle Schutzmaßnahmen gegen ähnliche IP-Adresslecks integriert hätten. Solche Fehler in der Technologiewelt zeigen erneut, dass Systeme zum Schutz von Nutzerdaten kontinuierlich verbessert werden müssen.

















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