Usbekistan belegt den dritten Platz in der Region bei der Cybersicherheit

Im Laufe des Jahres 2025 und in den ersten sechs Monaten des Jahres 2026 in Usbekistanwurden fast 15 Millionen Datensätze aus den Datenbanken von Unternehmen und staatlichen Organisationen geleakt. Mit diesem Ergebnis liegt Usbekistan in Zentralasien nach Tadschikistan und Kasachstan auf dem dritten Platz. Dies geht aus dem Cyber Threat Landscape Report 2025–2026 von F6 hervor.
Laut der F6-Studie wurden weltweit 164 Datenlecks identifiziert, von denen über 600 Millionen Nutzerdatensätze betroffen waren.
91 dieser Datenbanken wurden öffentlich in Hacker-Foren und auf Telegram-Kanälen zugänglich gemacht, 73 Datenbanken wurden zum Verkauf angeboten.
Das Volumen der geleakten Daten in den zentralasiatischen Ländern erreichte 257 Millionen Datensätze. Der höchste Wert in der Region wurde in Tadschikistan verzeichnet, das für fast 217 Millionen Datensätze verantwortlich ist, was 84 Prozent des gesamten regionalen Volumens entspricht.
In Kasachstan wurden etwa 25 Millionen Datensätze geleakt, was 10 Prozent des regionalen Volumens ausmacht. In Usbekistan wurden etwa 15 Millionen Datensätze oder 6 Prozent der Daten registriert.
Während Usbekistan beim Gesamtvolumen der Daten auf dem dritten Platz liegt, belegt das Land bei der Anzahl der Lecks den zweiten Platz. 57 Prozent aller regionalen Veröffentlichungen entfielen auf Kasachstan, 29 Prozent auf Usbekistan und 14 Prozent auf Tadschikistan.
Der Großteil der geleakten Daten steht im Zusammenhang mit staatlichen Organisationen. Der öffentliche Sektor machte 96 Prozent des Gesamtvolumens aus, was maßgeblich durch einen großen Datenleck-Vorfall in Tadschikistan beeinflusst wurde.
Der Bildungssektor hatte einen Anteil von 3 Prozent, wobei fast 8,5 Millionen Datensätze, die von Bildungsplattformen in Kasachstan geleakt wurden, den Hauptteil ausmachten.
Bei der Anzahl der Lecks entfielen 43 Prozent auf den öffentlichen Sektor, 29 Prozent auf den Bildungssektor und 28 Prozent auf den Finanzsektor.
Für Experten besteht eines der Hauptrisiken darin, dass ein einzelner Datensatz in einer Datenbank sensible Informationen wie den Namen, die E-Mail-Adresse, Passdaten oder Benutzernamen und Passwörter enthalten kann.


















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