Notstand in Japan: 2 Millionen Menschen werden evakuiert!

Notstand in Japan: 2 Millionen Menschen werden evakuiert!

Die Präfektur Aichi in Zentraljapan erlebt eine der verheerendsten Naturkatastrophen der letzten Jahrzehnte. Aufgrund zweitägiger ununterbrochener sintflutartiger Regenfälle wurde in Nagoya, der größten Metropole der Region, ein historischer Rekord aufgestellt: Innerhalb von nur einer Stunde fielen 104,5 mm Regen. Wie die angesehene Zeitung „Yomiuri“ berichtet, hat die Stadtverwaltung aufgrund der katastrophalen Überschwemmungsgefahr die sofortige Evakuierung von 2 Millionen Menschen in sichere Gebiete angeordnet. Welche zentralen Stadtteile stehen unter Wasser, wie wurde der Verkehr gestoppt und welche gefährlichen Prognosen haben Meteorologen veröffentlicht? Am Ende des Artikels enthüllen wir die wichtigste Information: die höchste Gefahrenstufe am Fluss Shonai und alle Details zum neuen Unwetter, das in den nächsten 24 Stunden erwartet wird.

Kniehohes Wasser und gelähmter öffentlicher Nahverkehr

Starke Regenfälle haben die städtische Infrastruktur vollständig lahmgelegt:

  • Stadtzentrum überflutet: Im Stadtteil Sakae, dem geschäftigsten Handels- und Geschäftszentrum der Stadt, wurden Straßen überflutet, wobei der Wasserstand in einigen Straßen kniehoch stieg;

  • Verkehrskollaps: Während der Stoßzeiten wurden Bahn- und Busverbindungen eingestellt; unter anderem stellten JR, Meitetsu und die U-Bahn von Nagoya ihren Betrieb vollständig ein, um die Sicherheit der Fahrgäste zu gewährleisten;

  • Notunterkünfte: In der ganzen Stadt, insbesondere rund um den Bahnhof Nagoya, wurden eilig Notunterkünfte für Tausende von Bürgern eingerichtet, die ihre Häuser nicht mehr erreichen konnten;

  • Unterführungen in Gefahr: Nach Angaben des Chubu Regional Development Bureau wurden zwei von 15 Unterführungen unter der Zuständigkeit der Präfektur überflutet; bisher wurden keine Verletzten gemeldet.

„Wir haben alle Kräfte für die Evakuierung mobilisiert, um das Leben unserer Bürger zu retten. Der Wasserstand steigt sehr schnell, und die Evakuierung an sichere Orte ist eine dringende Aufgabe, die nicht aufgeschoben werden kann“, heißt es in Berichten der japanischen Rettungsdienste.

Ein 24-jähriger historischer Rekord, der seit 2000 nicht mehr erreicht wurde

Das Meteorologische Observatorium Nagoya stellt fest, dass eine solch starke Flut seit einem Vierteljahrhundert nicht mehr beobachtet wurde:

  • Einstündiger Rekordregen: Am 8. September zwischen 15:53 und 16:53 Uhr Ortszeit wurden 104,5 mm Niederschlag pro Stunde gemessen;

  • Bisheriger Rekord gebrochen: Der bisher höchste Wert (97 mm) wurde vor genau 24 Jahren, am 11. September 2000, in der Region Tokai registriert;

  • Gefahr durch lineare Regenbänder: Meteorologen warnen vor der möglichen Bildung eines „linearen Regenbandes“ in der Atmosphäre, das anhaltende, sintflutartige Regenfälle über bestimmte Gebiete bringt.

Sonderwarnung der Stufe 5 für den Fluss Shonai

Die wichtigste Frage, die viele Beobachter und die internationale Gemeinschaft interessiert, ist, welchen Notstand die japanische Regierung gegen diese Naturkatastrophe verhängt hat und wann die nächste Regenwelle erwartet wird. Das wichtigste Fazit ist,dass die Japanische Meteorologische Agentur für den Fluss Shonai in der Region „eine Sonderwarnung der Stufe 5 – die höchste Hochwasserwarnstufe“ herausgegeben hat. Diese Stufe bedeutet, dass Ufer weggespült werden könnten und das Übertreten des Flusses zu einer echten Katastrophe führen könnte. Laut meteorologischer Prognose werden in den 24 Stunden bis zum 9. September um 18:00 Uhr weitere 200 mm Regen erwartet, und bis zum 10. September um 18:00 Uhr weitere 80 mm. Aus diesem Grund führen die Behörden die Evakuierung von 2 Millionen Einwohnern in höher gelegene und sichere Unterkünfte als einzig richtige Lösung durch.

Glauben Sie, dass selbst japanische Metropolen mit den weltweit fortschrittlichsten Stadtplanungs- und Entwässerungssystemen angesichts solch beispielloser globaler Klimaveränderungen hilflos sind? Welche Lehren sollten andere Länder aus der Erfahrung der Evakuierung von Millionen Menschen bei Überschwemmungen ziehen? Hinterlassen Sie Ihre Meinung in den Kommentaren und teilen Sie die Details dieses Notfalls im Land der aufgehenden Sonne mit Ihren Liebsten!

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