Gefährliche neue Bedrohung: Neue und raffinierte Masche von Cyberkriminellen aufgedeckt

Gefährliche neue Bedrohung: Neue und raffinierte Masche von Cyberkriminellen aufgedeckt

Im Bereich der Cybersicherheit ist ein neuer und äußerst gefährlicher Trend zu beobachten: Hacker nutzen Bots, die sich als KI-Agenten (KI) tarnen, um die Server von Unternehmen lahmzulegen. Analysten des auf Informationssicherheit spezialisierten StormWall registrierten im September und Oktober 2026 die ersten großen DDoS-Angriffe, die unter dem Deckmantel offizieller neuronaler Netze durchgeführt wurden.

Laut TASS wurden solche Angriffe zwar bereits in einigen Ländern der Welt beobachtet, doch gegen große Organisationen im russischen Segment wurden sie in dieser Form zum ersten Mal eingesetzt.

Zielnetzwerke und genaue Angriffsstatistik

Die Cyberangriffe betrafen hauptsächlich Online-Handel, große Medienressourcen, den Finanzsektor (Banken) und Telekommunikationsunternehmen. Die Gesamtverteilung der Angriffe sah wie folgt aus:

  • Medien: 32 Prozent – der größte Schlag traf Nachrichtenportale und Medienplattformen;

  • Online-Shops (E-Commerce): 26 Prozent – große Handelsmarktplätze und Plattformen;

  • Banken und Finanzinstitute: 17 Prozent – Zahlungssysteme und Finanzdienstleistungen;

  • Telekommunikationsnetze: 14 Prozent – Kommunikationsbetreiber und Internetanbieter;

  • Sonstige Online-Dienste: 11 Prozent.

Wie täuschen Hacker die Sicherheitssysteme?

Der gefährlichste Aspekt dieses Angriffs ist, dass die Unternehmen selbst, ohne es zu wissen, den Cyberkriminellen „Tür und Tor öffnen“:

  • Wunsch nach KI-Indizierung: Heutzutage gewähren viele Medien und Online-Shops ChatGPT, DeepSeek, Gemini und anderen großen KI-Systemen freien Zugriff auf ihre Webressourcen, damit diese Informationen von ihren Seiten abrufen (indizieren) können, wenn sie Benutzeranfragen beantworten;

  • Gefälschte KI-Agenten: Hacker nutzen genau diese Möglichkeit, um ihre schädlichen Bots als nützliche und offizielle neuronale Netzwerkalgorithmen zu tarnen;

  • Server-Überlastung: Sicherheitssysteme halten diese Anfragen für nützliche KI-Aktivitäten und blockieren sie nicht. Infolgedessen werden die Aktivitäten von Websites und Anwendungen unter Millionen gefälschter Anfragen vollständig gelähmt.

Experten warnen: Auch wenn Unternehmen an einer KI-Indizierung interessiert sind, müssen sie Systeme zur tiefgreifenden Verifizierung einführen, die strikt prüfen, ob eingehende IP-Adressen und Anfragen tatsächlich zu legitimen neuronalen Netzen gehören.

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