Wie wurde der 2,4-Millionen-Euro-Hypercar des Bugatti-Chefs gestohlen? (Video)

Wie wurde der 2,4-Millionen-Euro-Hypercar des Bugatti-Chefs gestohlen? (Video)

In der Welt der Automobilindustrie ereignete sich ein erstaunlicher Vorfall, der an ein Filmszenario erinnert: Der weltberühmte Bugatti Unternehmenschef Mate Rimacund sein persönlicher, etwa 2,4 Millionen Euro teurer Supersportwagen — Bugatti Chiron — wurde direkt vom Firmengelände gestohlen. Dies gab der Betroffene selbst auf seinen Social-Media-Kanälen bekannt.

Der Vorfall ereignete sich auf dem Gelände des Bugatti-Innovationskomplexes in der Nähe der kroatischen Hauptstadt Zagreb.

Wie es zum Diebstahl kam: Übermäßiges Vertrauen in die Sicherheit

Eine Reihe einfacher und unerwarteter Umstände führte zu diesem aufsehenerregenden Verbrechen:

  • Schlüssel im Innenraum gelassen: Mate Rimac hatte die Angewohnheit, den Schlüssel seines Autos im Innenraum zu lassen. Er hielt Kroatien für ein extrem sicheres Land, und auch Mitarbeiter des Unternehmens nutzten den Hypercar häufig für Testfahrten oder kurze Wege;

  • Offenes Gelände: Das Gelände bei Zagreb war nicht eingezäunt, sodass jeder das Areal frei betreten konnte;

  • Ein Dieb auf Jobsuche: Eine unbekannte Person im Alter von etwa 35 Jahren kam auf das Firmengelände, um nach Arbeit zu fragen. Als er den Millionen-Dollar-Hypercar mit offenen Türen und steckendem Schlüssel sah, nutzte er die Gelegenheit, stieg ein und fuhr davon.

Verfolgungsjagd im Porsche und die Falle der österreichischen Polizei

Zunächst dachten die Mitarbeiter, einer der Kollegen hätte den Supersportwagen für eine Testfahrt mitgenommen, doch bald stellte sich heraus, dass es sich um einen echten Diebstahl handelte:

  • Telemetrie-Hilfe: Durch das fortschrittliche digitale Telemetrie- und GPS-System im Fahrzeug konnte die Route des Chiron sofort bestimmt werden: Das Auto fuhr zunächst Richtung Slowenien und überquerte dann die österreichische Grenze;

  • Persönliche Verfolgung durch den Chef: Mate Rimac wartete nicht auf die Polizei, sondern setzte sich in seinen Porsche 911 Sportwagen und nahm persönlich die Verfolgung des Täters auf;

  • Festnahme hinter der Grenze: Die Experten des Unternehmens übermittelten die Live-Koordinaten des Hypercars ununterbrochen an die Strafverfolgungsbehörden. Infolgedessen gelang es der österreichischen Polizei, eine Razzia durchzuführen und den Verdächtigen festzunehmen.

Fazit und Rimacs Schlussfolgerung

Das wertvolle Auto wurde dem Besitzer zurückgegeben, doch durch die Hochgeschwindigkeitsfahrt erlitt der Hypercar einige Schäden:

  • Nachsichtige Haltung: Mate Rimac erklärte, dass er keine harte Bestrafung für den Dieb fordere (jedoch wird nach den Gesetzen des Landes ohnehin ein Strafverfahren eingeleitet, unabhängig vom Wunsch des Eigentümers);

  • Lektion gelernt: Der Bugatti-Chef hat die richtigen Schlüsse aus dem Vorfall gezogen und versprochen, die Schlüssel nie wieder im Auto zu lassen.

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