Axios-Sensation: Stehen Washington und Teheran vor einem großen Deal?

Katarische Diplomaten haben bei langen und komplexen Gesprächen in Teheran erhebliche Fortschritte bei der Wiederaufnahme direkter Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA erzielt. Dies berichtete das einflussreiche Axios Portal unter Berufung auf diplomatische Quellen.
Quellen zufolge standen die katarischen Vermittler während der 12-stündigen Marathon-Gespräche in Teheran in ständigem Kontakt mit dem Weißen Haus. Die nächste Phase des Prozesses soll am Samstag in Doha fortgesetzt werden.
Die gegensätzlichen Bedingungen der Parteien: Was ist das Haupthindernis?
US-Beamte stellen fest, dass eine Einigung nicht einfach ist, da beide Länder völlig widersprüchliche Forderungen stellen:
Washingtons Forderung: Das Weiße Haus fordert von Teheran strikte Zugeständnisse beim Atomprogramm und eine drastische Einschränkung der nuklearen Aktivitäten;
Teherans Bedingungen: Die iranische Seite fordert vor Beginn der Verhandlungen, dass die USA die Seeblockade aufheben, eingefrorene iranische Gelder im Ausland freigeben und den freien Verkauf von iranischem Öl auf den internationalen Märkten vollständig gestatten.
Zögern im Weißen Haus: Skepsis bei Vance, Kushner und Trump
Amerikanische Quellen berichten, dass es auch innerhalb der US-Administration unterschiedliche Ansichten zu diesem Thema gibt:
Befürworter der Verhandlungen: US-Vizepräsident J.D. Vance sowie die Sonderbeauftragten von Präsident Trump, Steve Witkoff und Jared Kushner, befürworten die Wiederaufnahme des Dialogs mit Teheran und den Abschluss eines großen politischen Abkommens;
Trumps Zweifel: Präsident Donald Trump ist jedoch sehr skeptisch, ob der Iran jemals echten Bedingungen zustimmen wird, die für die USA akzeptabel sind.
Die diplomatischen Konsultationen in Doha könnten einen wichtigen Wendepunkt bei der Verringerung der Spannungen im Nahen Osten und der Stabilisierung des globalen Ölmarktes darstellen.

















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