Wird das elektronische Rezept abgeschafft? Ministerium gibt offizielle Stellungnahme ab

In sozialen Netzwerken haben Berichte über die angebliche Abschaffung des Systems für „Elektronische Rezepte“ in Usbekistan für breite Diskussionen gesorgt. Das Gesundheitsministerium der Republik Usbekistan hat zu diesem Thema eine offizielle Stellungnahme abgegeben und erklärt, dass diese Informationen falsch interpretiert werden.
Laut der Erläuterung des Ministeriums sieht der entsprechende Erlass vom 15. Dezember 2025 nicht die Abschaffung des Systems für „Elektronische Rezepte“ vor, sondern im Gegenteil dessen schrittweise Erweiterung.
Insbesondere wurde in der ersten Phase die elektronische Verschreibungspflicht für systemisch wirkende Antibiotika, synthetische antibakterielle Mittel sowie hormonelle Präparate festgelegt.
Im neu ausgearbeiteten Dokumentenentwurf ist geplant, zur weiteren Optimierung des Systems alle verschreibungspflichtigen Medikamente in Taschkent sowie in den 15 Regionen, in denen Pilotprojekte durchgeführt werden, in allen medizinischen Einrichtungen und Apotheken vollständig auf elektronische Form umzustellen.
Gleichzeitig wurde darauf hingewiesen, dass bestimmte Kategorien stark wirkender Arzneimittel, Präparate, die Betäubungsmittel oder psychotrope Substanzen enthalten, sowie Prozesse im Zusammenhang mit Erstattungsprogrammen (die vom Staat übernommen werden) von diesem System ausgenommen sind.
Experten zufolge dient die Einführung des Systems für „Elektronische Rezepte“ dazu, die Kontrolle über den Arzneimittelverkehr zu verschärfen, den illegalen Handel zu reduzieren und die Transparenz medizinischer Dienstleistungen zu erhöhen.
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