Versteckter HotSpot-Sensor auf NVIDIA GeForce RTX 50 Grafikkarten aktiviert

NVIDIA hatte beschlossen, Informationen über die GPU HotSpot-Temperatur bei seinen Grafikkarten der neuen GeForce RTX 50-Serie vor den Benutzern zu verbergen. Technik-Enthusiasten fanden jedoch einen Weg, diese Einschränkung zu umgehen, und erhielten beunruhigende Daten über den tatsächlichen Betriebszustand des Geräts. Diese Entdeckung wirft ernsthafte Fragen zur langfristigen Stabilität der neuen Grafikprozessoren auf. Dies berichtet Ixbt.com berichtet .
Anfangs glaubten viele Experten, dass der HotSpot-Sensor in den GeForce RTX 50-Modellen überhaupt nicht vorhanden sei, da gängige Diagnosesoftware wie GPU-Z, HWiNFO und MSI Afterburner diesen Wert nicht erfassen konnte. Laut ixbt.com bewiesen Experten des brasilianischen Kanals Paulo Gomes, dass der Sensor auf Hardware-Ebene vorhanden ist und lediglich softwareseitig blockiert wurde.
Um diese Informationen zu erhalten, nutzten die Enthusiasten eine modifizierte Version der NVIDIA MODS (Modular Diagnostic Software), die eigentlich nur für den internen Gebrauch bei NVIDIA vorgesehen ist. Diese Software wird normalerweise während des Herstellungsprozesses zum Testen von Grafikchips und Speichermodulen verwendet und ist nicht öffentlich zugänglich.
Gefährliche Temperaturwerte
Für das Experiment wurde eine GeForce RTX 5070 Ti Grafikkarte ausgewählt, und die Ergebnisse waren unerwartet. Während normale Sensoren die Temperatur des Grafikprozessors bei etwa 67-68 Grad anzeigten, verzeichnete der versteckte HotSpot-Sensor Temperaturen von über 100 Grad, die sogar 107 Grad erreichten. Solch hohe Temperaturen gelten für elektronische Bauteile als kritisch.Experten betonen, dass Temperaturen über 100 Grad zu instabilem Betrieb der Grafikkarte, unerwarteten Abschaltungen oder Leistungseinbußen führen können. Das Schlimmste daran ist, dass ein normaler Benutzer das Problem über Standardsoftware nicht lokalisieren kann, da die allgemeine Temperaturanzeige normal erscheint.
Als die Grafikkarte zur Ursachenforschung zerlegt wurde, stellte sich heraus, dass die werkseitig aufgetragene Wärmeleitpaste teilweise ausgetrocknet war. Nach dem Austausch der Wärmeleitpaste sank die HotSpot-Temperatur auf 100 Grad. Obwohl dieser Wert immer noch hoch ist, wurde eine Stabilität im Betrieb des Geräts festgestellt.
Obwohl die NVIDIA GeForce RTX 50-Serie, die nun auch auf den Markt kommt, hohe Leistung verspricht, mahnt diese Situation zur Vorsicht. Wenn Ihre Grafikkarte bei anspruchsvollen Spielen oder Grafikaufgaben grundlos "einfriert", könnte das Problem an dieser versteckten Überhitzung liegen. Bisher hat NVIDIA keinen offiziellen Kommentar dazu abgegeben, warum dieser Sensor blockiert wurde.

















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