Russland verübt nächtlichen Raketen- und Drohnenangriff auf die Ukraine

Foto: Danylo Antoniuk/AP Photo/picture alliance
In der Nacht zum 8. Juli führten russische Streitkräfte einen weiteren kombinierten Angriff mit Raketen und Kampfdrohnen auf ukrainisches Gebiet durch.
In Kiew und Charkiw wurden Explosionen, Brände und Zerstörungen gemeldet. Nach Angaben der lokalen Behörden wurden mehrere Personen verletzt.
Explosionen und Brände in Kiew
Der Bürgermeister von Kiew, Vitali Klitschko, berichtete, dass bei dem Angriff in der Hauptstadt mindestens zwei Menschen verletzt wurden. Einer von ihnen wurde ins Krankenhaus eingeliefert.
Zuvor hatte Klitschko mitgeteilt, dass nach einem Raketeneinschlag im Bezirk Desnjanskyj ein Feuer in Lagerhallen ausgebrochen sei. Im Bezirk Swjatoschyn brannte ein Nichtwohngebäude.
Diesbezüglich wurde für ganz Kiew Luftalarm ausgelöst.
Drohnenaktivität um die Hauptstadt beobachtet
Der Leiter der Militärverwaltung der Stadt Kiew, Timur Tkachenko, teilte mit, dass feindliche Kampfdrohnen um die Hauptstadt herum unterwegs seien.
Ihm zufolge besteht die Bedrohung aus der Luft für die Stadt weiterhin.
Die Luftwaffe der ukrainischen Streitkräfte meldete zudem, dass Russland mehrere ballistische Raketen aus dem Norden in Richtung Kiew abgefeuert habe.
Häuser und Autos in Charkiw beschädigt
Auch die Stadt Charkiw war von den nächtlichen Angriffen betroffen. Bürgermeister Ihor Terechow meldete erhebliche Zerstörungen infolge des Angriffs.
Nach vorläufigen Angaben wurden auch in Charkiw zwei Personen verletzt.
In der Stadt wurden:
mehr als 20 Privathäuser;
Fenster eines Gotteshauses;
Straßenbeleuchtungsnetze;
fünf Autos beschädigt.
Zuvor wurde berichtet, dass eine Rakete im Bezirk Nemyschljanskyj von Charkiw eingeschlagen sei.
Angriffe dauerten mehrere Stunden an
Nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe dauerten die nächtlichen Luftangriffe Russlands auf Kiew, Charkiw sowie die zentralen und östlichen Regionen des Landes mehrere Stunden.
Aufgrund des Luftalarms in der Ukraine wird der Bevölkerung empfohlen, Sicherheitsvorkehrungen zu treffen.


















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