Selenskyj nennt den entscheidenden Faktor für den Ausgang des Krieges

Selenskyj nennt den entscheidenden Faktor für den Ausgang des Krieges

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, dass der Ausgang des laufenden Krieges gegen Russland maßgeblich von der Lufthoheit abhängen werde.

In einem Interview mit der Financial Times betonte er, dass sich die Lage an der Front verändert habe und der Konflikt in eine „neue Phase“ eingetreten sei. Gleichzeitig wurde bekannt, dass sich die Lage in der Stadt Wyschnewe in der Region Kiew nach Explosionen verschlechtert hat.

Selenskyj: Der Hauptkampf findet in der Luft statt

Nach Ansicht des ukrainischen Staatschefs ist der Wettbewerb in der Luft in der aktuellen Phase wichtiger als die Kontrolle über Gebiete am Boden.

„Es spielt weniger eine Rolle, wessen Territorium größer ist. Wir sind in den Luftraum eingedrungen. Und in der Luft sind wir bereits wettbewerbsfähig“, sagte Selenskyj.

Er betonte, dass die Frontlinie relativ statisch bleibe und der Feind sich auf See nicht frei bewegen könne, weshalb die Luft der entscheidende Faktor bleibe.

„Der Konflikt ist in eine neue Phase eingetreten“

Selenskyj sagte, dass sich der Charakter der Kämpfe erheblich verändert habe.

Der ukrainische Präsident bewertete diese Veränderungen als neue Phase des Krieges. Ihm zufolge werden künftige Ergebnisse zunehmend von Drohnen, Raketenangriffen und der Effektivität der Luftverteidigung abhängen.

Lage in Wyschnewe als schwierig eingestuft

Selenskyj gab auf seinem Telegram-Kanal auch eine Erklärung zur Lage in der Stadt Wyschnewe bei Kiew ab.

Ihm zufolge wurde die Gefahr von Sekundärexplosionen nach russischen Angriffen bestätigt.

„Die Lage in Wyschnewe bei Kiew ist aufgrund von Sekundärexplosionen schwierig“, sagte der ukrainische Staatschef.

Rettungsarbeiten und Untersuchung gefordert

Selenskyj teilte mit, dass Innenminister Ihor Klymenko ihn fast alle halbe Stunde über die Rettungsaktion, die Trümmerbeseitigung und die Löscharbeiten informiere.

Der ukrainische Staatschef betonte zudem, dass der Sicherheitsdienst und der Geheimdienst genau klären müssten, was in Wyschnewe geschehen sei.

Umstrittene Behauptung eines ehemaligen Abgeordneten

Der ehemalige Abgeordnete der Werchowna Rada, Ihor Mosijtschuk, behauptete, die russischen Streitkräfte hätten ein Munitionsdepot auf dem Gelände des Werks „Wisar“ in Wyschnewe angegriffen.

Er behauptete, dort könnten Panzergranaten mit abgereichertem Uran gelagert worden sein. Diese Information wurde nicht unabhängig bestätigt.

Nach diesem Vorfall forderte Mosijtschuk zudem die Entlassung von Mychajlo Fedorow als Verteidigungsminister.

Selenskyj hingegen betont, dass der Fokus auf dem Kampf in der Luft liegt: In der nächsten Phase des Krieges könnte die Lufthoheit zum entscheidenden Faktor werden.

Zamin.uz zu Google hinzufügenLesen Sie «Zamin» auf Telegram!
Discuss with Zamin AIAnalyze the news, get useful answers

Kommentare 0

Ähnliche Nachrichten