Mann mit Sofa aus dem 12. Stock geweht: Tornado-Horror in China

Ein heftiger Tornado in der zentralchinesischen Provinz Hubei hat das Land erschüttert. Die Naturkatastrophe verursachte enorme Zerstörungen und forderte Hunderte Verletzte. Zu den schockierendsten Vorfällen zählt ein Mann, der aus seiner Wohnung im 12. Stock mitsamt Sofa und Möbeln in die Luft gewirbelt wurde. Dies berichtete CNN .
Xinhua meldete, dass die Windgeschwindigkeiten während des Tornados am Abend des 6. Juli bis zu 260 km/h erreichten. Bei der Katastrophe kamen mindestens 11 Menschen ums Leben, und über 331 Personen wurden unterschiedlich schwer verletzt. Zudem wurden Tausende Häuser schwer beschädigt, Fahrzeuge umgeworfen und landwirtschaftliche Flächen verwüstet.
Die Provinz Hubei ist ein bedeutendes Industriezentrum der chinesischen Automobilbranche. Offiziellen Angaben zufolge wurden durch den Tornado über 4.855 Wohngebäude beschädigt. Eine der am stärksten betroffenen Regionen war die Stadt Huanggang. Lokalen Medienberichten zufolge wurde ein 30-jähriger Mann aus seiner Wohnung im 12. Stock mitsamt Sofa, Schrank und weiteren Möbeln in die Luft gerissen. Das Opfer liegt in kritischem Zustand auf der Intensivstation.

Die Kraft des Sturms war so gewaltig, dass in anderen Stadtteilen sogar schwere Lastwagen vom Wind erfasst und bis zu 30 Meter weit geschleudert wurden. In sozialen Netzwerken verbreitete Videos zeigen, dass der Tornado auch in der nahegelegenen Stadt Ezhougroße Zerstörungen anrichtete. Dort starben fünf Menschen. Die Behörden bestätigten das enorme Ausmaß der Schäden. Mehr als 3.000 Spezialisten und Rettungskräfte sind im Einsatz.
Experten betonen, dass solch starke Tornados in Hubei selten sind. Der letzte vergleichbare Vorfall wurde im Mai 2021 registriert. Die aktuelle Lage wurde durch das Zusammentreffen mit sommerlichen Monsunregen und den Auswirkungen des Taifuns Maysak verschärft.
Derzeit halten schwere Überschwemmungen in der Region Guangxi im Südwesten Chinas an, während in der Provinz Gansu im Nordwesten tödliche Erdrutsche gemeldet wurden.
Chinas Staatspräsident Xi Jinping wies die Verantwortlichen am 7. Juli an, alle Rettungs- und Hilfsmaßnahmen zu beschleunigen, betroffene Bewohner in Sicherheit zu bringen und alle notwendigen Schritte einzuleiten.

















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