Gewöhnlicher Käse soll ein siebenjähriges Koma verursacht haben

Ein tragischer Vorfall in Italien hat erneut gezeigt, wie wichtig es ist, der Lebensmittelsicherheit große Aufmerksamkeit zu widmen. Ein Kind, das nach dem Verzehr von Rohmilchkäse sieben Jahre lang im Koma gelegen hatte, ist gestorben. Lokale Medien berichteten darüber.
Den Berichten zufolge ereignete sich die Tragödie 2017 in der Stadt Koredo in der italienischen Provinz Trient. Damals war das Kind erst vier Jahre alt und hatte Käse aus mit Escherichia coli (E. coli) verunreinigter Rohmilch gegessen. Kurz nach dem Verzehr des Produkts bekam das Kind starke Bauchschmerzen, und sein Zustand verschlechterte sich innerhalb kurzer Zeit rapide.
Das Kind wurde umgehend ins Krankenhaus gebracht und gründlich medizinisch untersucht. Die Untersuchungen ergaben, dass es am hämolytisch-urämischen Syndrom litt. Expertenzufolge kann diese schwere Erkrankung im menschlichen Körper äußerst gravierende Folgen haben. Sie kann insbesondere Hirnschäden, Lähmungen, den Verlust des Sehvermögens und schwere Epilepsie verursachen.
Aufgrund der schweren Komplikationen der Krankheit fiel das Kind ins Koma und erlangte sieben Jahre lang nicht das Bewusstsein. In dieser Zeit versuchten die Ärzte mit verschiedenen Behandlungsmethoden, sein Leben zu retten, doch eine Genesung war nicht möglich. Der Vater des Kindes, Giovanni Battista Maestri, machte den Tod öffentlich.
Der Vorfall erinnerte erneut daran, wie wichtig die Qualität von Lebensmitteln und besondere Vorsicht beim Verzehr von Produkten aus Rohmilch sind.

















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