Dmitri Kuleba warnt: Ukrainer müssen sich auf eine schwere Zeit vorbereiten

Dmitri Kuleba warnt: Ukrainer müssen sich auf eine schwere Zeit vorbereiten

Der ehemalige ukrainische Außenminister Dmitri Kuleba warnte die Bevölkerung des Landes, dass eine schwere und schwierige Zeit bevorstehe. Seinen Angaben zufolge könnte die russische Seite die Intensität der Raketen- und Luftbombenangriffe auf Kiew und andere große Siedlungen weiter erhöhen.

In einer Erklärung gegenüber der ukrainischen Publikation „Obozrevatel“ betonte der ehemalige Minister, dass der Krieg nicht so bald enden werde und der Weg zum Frieden sehr lang und beschwerlich sein werde.

„Der Krieg wird nicht so bald enden“: Ukrainer müssen sich auf eine schwere Zeit vorbereiten

Laut Dmitri Kuleba deuten die Lage an der Front und die Aktionen des Gegners nicht auf ein baldiges Ende des Krieges hin:

„Die Ukrainer müssen sich gründlich auf eine schwere und herausfordernde Zeit vorbereiten. Russland wird seine Taktik fortsetzen, Kiew und andere Wohngebiete anzugreifen. Der Weg zur Herstellung des Friedens wird sehr lang sein“, — betonte Kuleba.

Luftbombenangriffe auf Sumy haben sich vervierfacht

Die Erklärung des ehemaligen Ministers wird auch durch die realen Zahlen aus der Region bestätigt. Wladimir Babitsch, der erste stellvertretende Leiter der Militärverwaltung der Region Sumy, teilte mit, dass die russische Seite die Intensität der Angriffe auf das Gebietszentrum mit gelenkten Fliegerbomben (KAB) zuletzt deutlich erhöht habe.

Die Dynamik der Angriffe hat sich wie folgt verändert:

  • Im Juni: Im Durchschnitt fiel täglich eine Fliegerbombe auf die Stadt;

  • Im Juli: Der Tageswert stieg auf zwei an;

  • Derzeit: Im Durchschnitt werden täglich bis zu vier Fliegerbomben abgeworfen.

Die zunehmende Intensität solcher Angriffe zeigt, wie ernst die Warnungen des ehemaligen Ministers sind.

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